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MOSKAU (awp international) - Russlands grösster Ölkonzern Rosneft hält trotz eines Gerichtsentscheides weiter an seinem geplanten milliardenschweren Aktiendeal mit dem britischen Ölmulti BP fest. "Das Stockholmer Gericht hat das vorläufige Verbot nur verlängert und wird die Verhandlung voraussichtlich am 7. April wieder aufnehmen." Das sagte Rosneft-Aufsichtsratschef Igor Setschin am Freitag nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Rosneft werde wegen der Verschiebung der Vereinbarung Schadenersatz fordern.
Die Klage hatte das russische Konsortium AAR erhoben, das Aktionärsvereinbarungen verletzt sah. AAR hält als Aktionär beim russisch-britischen Ölförderer TNK-BP 50 Prozent der Anteile.
Geplant ist, dass Rosneft für 9,5 Prozent der eigenen Aktien fünf Prozent der BP-Stammaktien erhält. Jedes Paket kostet geschätzt 8 Milliarden US-Dollar (5,7 Mrd. Euro). Zudem wollen die Unternehmen bei der Gewinnung von Öl und Gas auf dem arktischen Festlandsockel Russlands zusammenarbeiten.
"Rosneft hat von AAR nie irgendwelche Angebote erhalten. Wir haben auch nie geprüft, den Anteil von AAR an TNK-BP zu kaufen", sagte Setschin, der zugleich Vize-Regierungschef ist./am/DP/ksb

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