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LONDON (awp international) - Die verstaatlichte Grossbank Royal Bank of Scotland (RBS) kommt weiter nur schleppend aus der Krise und bleibt das grösste Sorgenkind der britischen Finanzbranche. Im vergangenen Jahr habe der Verlust 3,6 Milliarden Pfund (rund 4,1 Mrd Euro) betragen, teilte die Bank am Donnerstag in London mit. 2008 hatte die Bank mit 24,3 Milliarden Pfund den grössten Verlust in Geschichte Grossbritanniens verzeichnet. Damals hatten vor allem Abschreibungen auf Wertpapiere das Ergebnis belastet. Im vergangenen Jahr musste die Bank die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle erhöhen.
RBS-Chef Stephen Hester sieht sein Haus bei dem von der Regierung auferlegten Schrumpfkurs im Plan. Die Bank gehört wie die Commerzbank zu den grössten Verlierern der Finanzkrise und ist nach wie vor fest in staatlicher Hand. 2009 musste die Bank erneut einen der höchsten Verluste unter den europäischen Finanzinstituten verkraften. Auch die Commerzbank spielt in dieser Liga. Die teilverstaatlichte zweitgrösste deutsche Bank schrieb 2009 einen Verlust von 4,5 Milliarden Euro./zb/wiz

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