Navigation

Rückschlag für Serono

Die Schweizer Serono und die deutsche Schering haben in Grossbritannien mit dem Multiple Sklerose-Medikament Beta Interferon einen Rückschlag erlitten. Wegen mangelnder Wirksamkeit wird das Medikament nicht vom staatlichen Gesundheitsdienst bezahlt.

Dieser Inhalt wurde am 07. August 2001 - 14:33 publiziert

Ein Ausschuss der britischen Gesundheitsaufsicht befand am Dienstag provisorisch, dass Beta Interferon und das Konkurrenzprodukt Glatiramer Acetate nicht vom staatlichen National Health Service in England und Wales bezahlt werden soll.

Der Ausschuss verwies nach eigenen Angaben auf die mangelnde klinische Wirksamkeit und Kosteneffektivität. Neben Serono und Schering stellt auch die amerikanische Biogen Beta Inteferon her. Die israelische Teva Pharmaceuticals vermarktet unter dem Namen Copaxone den Wirkstoff Glatiramer Acetate.

Patientengruppen hatten sich für einen breiteren Einsatz von Beta Interferon eingesetzt. Das Medikament könne das Leben einiger Patienten deutlich verbessern, begründeten sie.

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.