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MOSKAU/FRANKFURT (awp international) - Einheiten des russischen Innenministeriums haben Räume der Deutschen Bank in Moskau durchsucht. Grund für die Razzia am Mittwoch seien Ermittlungen gegen einen Geschäftsmann wegen mutmasslichen Betrugs. Dabei geht es um 63,6 Millionen Euro bei der Sanierung eines Luxushotels. Das sagte der Sprecher der nationalen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, nach Angaben der Agentur Interfax. Einer namentlich nicht genannten Quelle zufolge soll die Deutsche Bank angeforderte Dokumente nicht herausgegeben haben.
Die Deutsche Bank in Frankfurt bestätigte die Durchsuchung ihrer Moskauer Filiale. Ein Sprecher betonte jedoch: "Die Untersuchungen der Behörden richten sich gegen einen Kunden der Bank, nicht gegen die Bank selbst. Die Untersuchungen betreffen auch keine anderen Geschäfte oder Kunden der Deutschen Bank in Russland." Der Konzern arbeite bei der Aufklärung mit den Ermittlungsbehörden zusammen.
Nach Angaben Markins richten sich die Ermittlungen gegen den Geschäftsmann Vitali Gogochija, einen Referenten des Duma-Abgeordneten Aschot Jegiasarjan. Der Parlamentarier wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Er soll unter anderem illegale Firmenübernahmen organisiert haben./mau/bvi/ben/DP/fn

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