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ESSEN (awp international) - Der Energiekonzern RWE kann die Umsatzeinbussen aus dem Stopp seiner Atommeiler Bilblis A und B noch nicht exakt beziffern. Das Unternehmen sei noch dabei, die möglichen Folgen abzuschätzen, sagte eine RWE-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage. RWE muss infolge der Atomkatastrophe in Japan seine Kernkraftwerke Biblis A und B abschalten. Insidern zufolge dürfte sich der Gewinnausfall bei einem dreimonatigen Stillstand auf etwa 120 Millionen Euro belaufen.
Gerechnet wird demnach mit einem Ergebnisbeitrag von etwa 30 Millionen Euro pro Monat und Block. Da der Reaktor Biblis B derzeit ohnehin planmässig in der Revision ist und erst Ende Mai wieder ans Netz gehen sollte, wirkt sich der von der Bundesregierung verfügte Stillstand in diesem Block nur für einen Monat aus.
Bibilis A sollte Ende Juni in die Revision gehen. "Wir warten jetzt auf die genauen Auflagen für die Sicherheitsüberprüfungen", sagte die Sprecherin. Da unklar sei, was und von wem geprüft werde, könne RWE noch nicht sagen, inwieweit sich die Massnahmen mit der ohnehin geplanten Revision deckten. Der grösste deutsche Energiekonzern Eon hatte unterdessen erklärt, trotz des neuen Atomkurses der Bundesregierung an den zuletzt verkündeten Ergebnisprognosen festzuhalten.
Die Konsequenzen des Moratoriums für die neue Steuer für Brennelemente der Kernkraftwerke sind derzeit noch nicht absehbar. Diese Steuer ist einer der grossen Belastungsfaktoren für RWE, das Unternehmen rechnet bis 2013 mit herben Gewinneinbrüchen. "Die Steuer fällt an, wenn wir Brennstäbe austauschen im Jahr 2011. Das ist bisher nicht geschehen", hiess es vom Unternehmen nur. Zu den Konsequenzen im Falle eines dauerhaften Abschaltens der Atommeiler wollte sich das Unternehmen noch nicht konkreter äussern. "Wir setzen auf Gespräche mit der Politik zu den technischen und wirtschaftlichen Konsequenzen der Entscheidung vom Dienstag", erklärte die Sprecherin./nmu/enl/tw

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