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ESSEN (awp international) - Der zweitgrösste deutsche Energiekonzern RWE erwägt, gegen den von der Bundesregierung geplanten beschleunigten Atomausstieg zu klagen. "Wir halten uns alle rechtlichen Möglichkeiten offen", sagte ein Sprecher am Montag auf Anfrage. "Die geplanten Laufzeiten entsprechen nicht dem, was wir energiewirtschaftlich für geboten halten". Der Konzern wolle aber zunächst in Ruhe die Ergebnisse der Koalition analysieren.
Welche Auswirkungen die Entscheidungen auf die Gewinne des Konzerns haben, sei noch nicht abzuschätzen. "Dafür müssen wir erst Rechtssicherheit haben", sagte der Sprecher. "Davon sind wir aber noch weit entfernt." Eon kommentierte die Beschlüsse der Bundesregierung zunächst nicht.
RWE geht als einziger Energiekonzern in Deutschland bereits gegen das von der Bundesregierung nach der Atomkatastrophe von Japan verhängte Atom-Moratorium vor. Die anderen Versorger hatten sich dagegen entschieden, um die Debatte nicht zusätzlich zu verschärfen. Eon aber will zumindest gegen die Brennelementesteuer klagen, auch bei RWE wird mit einem solchen Schritt gerechnet. An der Abgabe will die Bundesregierung trotz des früheren Atomausstiegs festhalten./enl/wiz

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