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LONDON (awp international) - Im Fall einer neuen schweren Krise bräuchten die europäischen Grossbanken einer Studie der Ratingagentur S&P zufolge bis zu 250 Milliarden Euro frisches Geld. Zugleich müssten die Staaten bis zu einem Viertel mehr Schulden aufnehmen, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Berechnungen hervorgeht. Von den 99 untersuchten Banken - laut S&P 70 Prozent des gesamten Sektors - müssten sich 22 mit neuem Geld versorgen, um eine Kernkapitalquote von 7 Prozent zu erhalten und so ihre Liquidität zu untermauern.
Die grössten Probleme hätten griechische, irische, spanische und portugiesische Institute, während Deutschland ebenso wie Frankreich und Grossbritannien in der Untersuchung gut davonkommt. Insgesamt dürfte Europa einen solchen Schock überstehen, schreiben die Experten.
Grundlage des eigenen Stresstests der Ratingagentur war ein Negativszenario für die Jahre 2011 bis 2015. Es beinhaltete in der ersten Phase eine Zuspitzung der Schuldenkrise mit Risikoprämien wie nach der Pleite der Investmentbank Lehman. Im zweiten Schritt verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen drastisch und schliesslich unterstellte die Studie eine Rezession in Griechenland, Irland, Spanien und Portugal. Derzeit unterziehen auch die europäischen Behörden den Banken einen neuerlichen Stresstest./enl/zb/tw

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