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SCOTTS VALLEY/SEOUL (awp international) - Da waren es nur noch drei Festplatten-Hersteller: Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung verkauft sein verlustbringendes Geschäft mit den Datenspeichern an den kalifornischen Spezialisten Seagate. Die Übernahme, die bis zum Jahresende über die Bühne gehen soll, hat nach Angaben der beiden Unternehmen vom Dienstag einen Wert von annähernd 1,3 Milliarden Dollar.
Früher tummelte sich ein Dutzend Festplatten-Anbieter auf dem Markt, doch der starke Preisdruck löste schon vor Jahren eine Fusionswelle aus. Erschwerend hinzu kommt der immer grössere Erfolg des unempfindlicheren und stromsparenden Flash-Speichers. Ihn setzt etwa die Kultmarke Apple verstärkt in ihren Computern ein. Bislang verrichteten dort Festplatten ihren Dienst.
Erst vor einem guten Monat hatte der US-Hersteller Western Digital angekündigt, für knapp 4,3 Milliarden Dollar das Festplatten-Geschäft des japanischen Elektronikkonzerns Hitachi Zosen zu übernehmen. Damit war Western Digital zur Nummer eins der Branche noch vor Seagate aufgestiegen. Nach dem neuerlichen Deal ist der dritte und kleinste im Bunde nur noch der japanische Hersteller Toshiba , der sich seinerseits die Festplatten von Fujitsu einverleibt hatte.
Samsung zieht sich allerdings nicht komplett zurück. Die Südkoreaner bekommen die Hälfte des Kaufpreises in Aktien und sind damit am Ende mit knapp 10 Prozent an Seagate beteiligt. Beide Unternehmen wollen künftig eng bei Datenspeichern zusammenarbeiten. Samsung ist bei der Flash-Technik stark, die ihren Siegeszug in Digitalkameras, USB-Sticks und Musikspielern begonnen hatte. Der Deal muss noch von den Wettbewerbshütern genehmigt werden./das dg/DP/he

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