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Sanitas/KPT: Kein Stellenabbau beim Zusammenschluss vorgesehen (AF)

Dieser Inhalt wurde am 10. Mai 2010 - 14:04 publiziert

Zürich (awp/sda) - Durch den Zusammenschluss der beiden Krankenkassen Sanitas und KPT zum drittgrössten Schweizer Krankenversicherer kommt es zu keinem Stellenabbau. Eine allfällige Reduktion von einzelnen Stellen könne durch die natürliche Fluktuation abgefedert werden, hiess es.
An der neuen SanitasKPT Versicherungen wird die Stiftung Sanitas Krankenversicherung 55% halten, die Genossenschaft KPT 45%. Beim Zusammenschluss wird weder der eine noch der andere Fusionspartner mit Geld abgegolten, wie die beiden Krankenversicherer am Montag mitteilten.
Für die Kunden wird sich durch den Zusammenschluss nicht viel ändern: Die Markennamen Sanitas und KPT bleiben laut Communiqué weiterhin erhalten, die Ansprechstellen bleiben die gleichen und auch die bisherigen Versicherungsprodukte werden weitergeführt.
Zusammengeführt werden allerdings die Grundversicherungsangebote der beiden Gesellschaften. Dank der Grösse der SanitasKPT Versicherungen erhielten die beiden Fusionspartnern mehr finanzielle Sicherheit und mehr Gewicht beim Einkauf von medizinischen Leistungen, hiess es am Montag. Insbesondere im IT-Bereich könnten zudem auch Synergien genutzt werden.
Laut Walter Bosch, dem designierten Verwaltungsratspräsident der SanitasKPT Versicherungen, wird die fusionierte Gesellschaft rund 1,2 Mio Versicherte zählen, davon 900'000 in der obligatorischen Grundversicherung. Das Prämienvolumen beläuft sich auf 3,4 Mrd CHF pro Jahr. Insgesamt werden zirka 1200 Mitarbeiter für die neue Gesellschaft tätig sein.
Der Sitz des neuen Schwergewichts im Schweizer Krankenversicherungsmarkt wird in Zürich sein. Verwaltungsratspräsident Bosch hatte dieselbe Position bisher bei der KPT inne. Jens Alder, Präsident von Sanitas und ehemaliger Swisscom-Chef, übernimmt das Vizepräsidium des neuen Konzerns.
Operativ wird die neue Versicherungsgesellschaft vom bisherigen Sanitas-Chef Otto Bitterli geführt, KPT-Chef Christoph Bangerter wird sein Stellvertreter.
ra

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