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SEOUL/FRANKFURT (awp international) - Die Wertpapiertochter der Deutschen Bank in Seoul soll wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation für sechs Monate teilweise ihre Geschäfte aussetzen. Diese Strafe verhängte am Mittwoch die südkoreanische Finanzaufsicht nach monatelangen Untersuchungen zu einem ungewöhnlichen Kurssturz an der Aktienbörse in Seoul im vergangenen November. Die Massnahme soll vom 1. April an wirksam werden, teilte der Finanzaufsichtsdienst (FSS) mit.
Die Deutsche Bank erklärte in Frankfurt, die Sanktionen beträfen einen "sehr speziellen Teil des Handels" der Tochter Deutsche Securites Korea (DSK). "Die Mehrheit der Deutsche-Bank-Aktivitäten in Korea werden normal fortgeführt." Der Konzern werde bei der Aufklärung weiterhin mit den koreanischen Behörden zusammenarbeiten.
Nach den Informationen aus Korea soll die Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden. Sie soll gegen fünf Angestellte der Deutschen-Bank-Filiale in Hongkong sowie der Wertpapiersparten in New York und Seoul ermitteln. Diese hätten 45 Milliarden Won (etwa 29,2 Millionen Euro) an illegalen Gewinnen durch die Verbindung von Kassageschäften und Termingeschäften erzielt, hiess es. Sie hätten sich verschworen, "die Marktpreise an den koreanischen Kapitalmärken zu manipulieren".
Die Manipulationen wurden den Angaben zufolge durch eine grössere Beteiligung der Strategiegruppe in Hongkong möglich. "Eine Verwicklung der Zentrale, Deutsche Bank AG, wurde aber nicht bestätigt."
Am 11. November war es zu einem plötzlichen Sturz der Aktienkurse gekommen. Der Leitindex Kospi der Seouler Börse stürzte dadurch um 53,12 Punkte oder 2,7 Prozent auf 1914,73 Zähler./dg/ben/DP/enl

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