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(Meldung um Analystenkommentar und Aktienkurs erweitert)
Liestal (awp) - Das Pharmaunternehmen Santhera hat in den USA und in Kanada Patente für Omigapil zur Behandlung bei kongenitalen Muskeldystrophien erhalten. Die Patente laufen bis in die Jahre 2027 (USA) respektive 2026 (Kanada), wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. Ende 2010 hatte Santhera bereits ein entsprechendes Patent vom Europäischen Patentamt erhalten.
Das in Kanada erteilte Patent umfasst laut Mitteilung die Behandlung oder Prävention von Muskeldystrophien insbesondere kongenitale Muskeldystrophien, welche auf einem Laminin-alpha-2-Mangel beruhen und sich in der Muskeldystrophieform MDC1A zeigt. In den USA decke das Patent spezifisch die Behandlung oder Prävention der Ullrich- und Bethlem-Subform ab.
Kongenitale Muskeldystrophien umfassen eine Gruppe neuromuskulärer Krankheiten, die zu verschiedenen Formen von progressivem Muskelschwund führen. Eine kürzlich veröffentlichte epidemiologische Studie schätzt die Häufigkeit kongenitaler Muskeldystrophien laut dem Liestaler Unternehmen auf 0,89 bei 100'000 Menschen.
Das Pharma-Unternehmen plant auf Ende 2011 den Beginn einer Phase-II/III-Studie für den Produktkandidaten.
Was wirklich zähle, sei die Marketing-Exklusivität für sieben bzw. zehn Jahre nach der Zulassung des Medikamentes, schreibt Silvia Schanz von der Bank Vontobel in einem Kommentar. Dieser Schutz sei Omigapil bereits mit der Gewährung des "Orphan-Drug"-Status im Jahr 2008 zugestanden worden. Schanz schätzt im Weiteren das Spitzenumsatzpotenzial für Omigapil auf 300 Mio CHF. Vontobel stuft die Santhera-Aktie mit "Hold" ein und bestätigt das Kursziel von 12 CHF.
Um 10.00 Uhr notiert die Santhera-Aktie in einem gehaltenen Markt um 0,6% höher auf 8,95 CHF.
tp/rt/cc

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