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Liestal (awp) - Das Santhera-Management sucht für den Produktkandidaten Fipamezole zur Therapie von Dyskinesien bei Parkinson-Patienten einen Partner für Nordamerika. Dies, nachdem der frühere Partner Biovail die Rechte an der Entwicklung und Vermarktung für die Region Ende Oktober 2010 zurückgegeben hatte und mit Ipsen schon eine Partnerschaft für die Märkte ausserhalb Nordamerikas und Japans besteht. Damals liess es das Management noch offen, ob das Produkt für Nordamerika selbst oder in Partnerschaft entwickelt werden solle.
Die neue Lizenzpartnerschaft für die USA und Kanada soll noch 2011 abgeschlossen werden, teilte das Spezialitätenpharma-Unternehmen am Freitag mit. Inzwischen sei die Rücküberführung des Entwicklungsprogrammes von Biovail abgeschlossen. Parallel dazu würden die Vorbereitungen für Phase-III-Studien laufen.
Als Grund für die Rückgabe der Rechte für Nordamerika durch Biovail wurde seinerzeit ein neuer strategischer Fokus genannt - im Zuge der Fusion von Valeant mit Biovail.
Während der Partnerschaft mit Santhera seien von Biovail mit verschiedenen klinischen und nicht klinischen Studien im Rahmen der Vorbereitung für die Phase III-Entwicklung zusätzliche Daten erhoben worden. Diese Daten würden das "ausgezeichnete Profil des Medikaments" aus zwei früheren Phase-II-Studien bestätigen, teilt Santhera weiter mit.
"Das grosse Interesse an den Rechten für Nordamerika bestätigt die medizinische und kommerzielle Attraktivität dieses innovativen Medikaments. Fipamezole hat das Potential, als erste Therapie zur Behandlung von Dyskinesien bei Parkinsonpatienten zugelassen zu werden", wird CEO Klaus Schollmeier in der Mitteilung zitiert.
Die im Rahmen der Partnerschaften seit August 2009 eingenommenen Lizenzgebühren werden auf 31 Mio USD beziffert.
Santhera hat mit Catena bei Friedreich-Ataxie (FA) bisher ein Produkt auf dem Markt. Im ersten Halbjahr 2010 flossen aus den Medikamenten-Verkäufen 1,7 Mio CHF zu. Zugelassen ist das Medikament in Kanada. In zwei Phase-III-Tests in Europa und den USA wurden allerdings die primären Endpunkte verfehlt.
Für eine weitere Indikation von Catena, Leber hereditäre Optikusneuropathie, soll in Europa in der ersten Jahreshälfte 2011 ein Zulassungsantrag gestellt werden. In Phase-III-Tests ist Catena bei Duchenne-Muskeldystrophie, wo eine Partnerschaft mit Takeda besteht. Zudem ist Catena in Phase-II-Versuchen beim MELAS-Syndrom sowie bei Multipler Sklerose. Daneben hat das Unternehmen - zusätzlich zu Fipamezole - noch Omigapil und einen MC-4-Rezeptor-Antagonisten in früheren Entwicklungsphasen.
Per Ende September verfügte Santhera über flüssige Mittel von rund 50 Mio CHF, wie der CEO damals gegenüber AWP sagte.
rt/ra

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