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STOCKHOLM (awp international) - Der angeschlagene skandinavische Flugkonzern SAS bietet sich immer offener selbst zum Kauf an, will aber vorher die Verlustzone verlassen. Vorstandschef Mats Jansson sagte am Dienstag in der Zeitung "Dagens Nyheter" (Stockholm): "Nach dieser schweren Krise sollte SAS eine strukturelle Zusammenarbeit anstreben." Jansson kündigte weitere Stellenstreichungen über die seit letztem Jahr bereits überwiegend realisierten 4.300 hinaus an.
Die Lufthansa gilt bisher als wahrscheinlichster Käufer des halbstaatlichen Unternehmens. Doch dazu äusserte sich Jansson nicht direkt: "Alles hat seine Zeit. Erst müssen wir eine Kapitalzufuhr von unseren Eignern bekommen und den Cash Flow in Gang bekommen, damit SAS wieder interessant wird. Ohne Erledigung unserer Hausaufgaben gibt es am Markt kein Interesse an uns." Mit der Lufthansa arbeiten die Skandinavier bereits in der Star Alliance sowie auch bei Direktverbindungen zwischen Nordeuropa und Deutschland zusammen.
Jansson hatte wegen der anhaltenden Verluste im letzten Jahr sechs Milliarden schwedische Kronen (600 Mio Euro) und Anfang dieses Jahres erneut fünf Milliarden Kronen an zusätzlichem Kapital von staatlichen und privaten Eignern bekommen. Die drei Regierungen in Schweden Dänemark und Norwegen signalisierten dabei übereinstimmend Bereitschaft zum Verkauf ihrer Anteile. Ende 2008 waren bei SAS noch 20.000 Mitarbeiter beschäftigt. 2009 flog das vor Unternehmen 2,9 Milliarden Kronen Nettoverlust ein./tb/DP/edh

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