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Sauber leise enttäuscht

Fussball WM auch in der Formel 1: Teamchef Peter Sauber und Felipe Massa in Brasilien-Stimmung (Foto: Sauber)

Mit Nick Heidfeld (9.) hat das Sauber-Team beim GP von Europa nur einen Fahrer unter die ersten zehn gebracht. Massa wurde Elfter. Montoya steht auf Pole.

Nach den Platzierungen im freien Training am Vormittag (Heidfeld 4., Massa 11.) war von den Sauber-Leuten etwas mehr erwartet worden. Im Gegensatz zu vielen andern Fahrern verbesserten sie sich im Qualifying aber kaum mehr, Massa sogar nur um acht Tausendstelsekunden.

Der Brasilianer musste sich aus diesem Grund von Mika Salo auf dem Toyota übertrumpfen lassen. Immerhin können nun beide Sauber-Fahrer auf der günstigeren, weniger schmutzigen Fahrbahn-Seite starten, das heisst hinter Montoya, Michael Schumacher, Coulthard und Trulli.

Ganz vorne stehen die Grossen

Die ersten vier Startreihen ergeben ein wohlgeordnetes Bild mit je zwei Williams-, Ferrari-, McLaren- und Renault-Fahrern. Juan Montoya sicherte sich wie zuvor in Monaco und in Kanada die Pole- Position.

Zweiter ist Ralf Schumacher, der bewusst nur drei von vier möglichen Versuchen unternahm, um Reifen für das Rennen zu sparen. Trotzdem egalisierte Schumi II sein bestes Saisonergebnis, das vom GP von Österreich stammt. Der kräftige BMW-Motor kam dem Deutschen und seinem Teamkollegen Montoya einmal mehr zustatten, von den Michelin-Reifen gar nicht zu reden.

Punkte sind möglich

Heidfeld und Massa verbesserten zwar ihre Rundenzeiten von Mal zu Mal, an die Renault-Fahrer kamen sie jedoch nicht heran. Für das Rennen bedeutet dies ein Handicap, aber der erste Punktgewinn des Schweizer Teams im achten Anlauf auf dem Nürburgring liegt gleichwohl im Bereich des Möglichen.

Mit Ausfällen von Spitzenfahrern ist immer zu rechnen. Diesmal wird von Bedeutung sein, sich in der ersten Runde aus dem zu erwartenden Gerangel in der neuen Haarnadelkurve nach der Zielgeraden herauszuhalten.

"Vieles wird vom Start abhängen", weiss Massa. "An der Qualität des Autos in Rennabstimmung zweifle ich keinen Moment." Heidfeld kehrte vom ersten Run mit einem beschädigten rechten Vorderradreifen zurück, nachdem er vor einer Kurve zu hart gebremst hatte.

"Der Zwischenfall hinterliess Nachwirkungen in Form von Vibrationen, die wir bis zuletzt nicht weg brachten", erklärte der Deutsche, der sich als drittbester Bridgestone-Fahrer hinter Michael Schumacher und Barrichello etablierte.

swissinfo und Agenturen

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