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Paris/Bern (awp/sda) - Bahnkunden können künftig noch öfter und schneller von Genf und Basel nach Paris reisen. Ab Dezember gibt es täglich 19 Verbindungen zwischen der Schweiz und der französischen Hauptstadt. Die SBB investiert dafür 100 Mio CHF in neue TGV-Züge.
Das Bahnunternehmen unterzeichnete am Mittwoch in Paris einen neuen Kooperationsvertrag mit der französischen SNCF, wie die SBB mitteilte. Der Vertrag mit einer Laufzeit von 12 Jahren diene dazu, das Angebot im Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen der Schweiz und Paris "gezielt weiterzuentwickeln".
Die gemeinsame Tochtergesellschaft TGV Lyria erhält zu dem Zweck eine eigene TGV-Flotte mit 19 Triebfahrzeugen. Die Züge vom Typ TGV POS erreichten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometer, schreibt die SBB.
Für die Reisenden aus Genf beträgt die Reisezeit auf der neuen Strecke Haut-Bugey bereits drei Stunden und fünf Minuten; ab Basel soll die Dauer auf der neu gebauten Strecke Rhin-Rhône ab Dezember um 24 Minuten auf drei Stunden und drei Minuten verringert werden. Ab Zürich, Bern und Lausanne verkehren die TGV-Züge nach Paris ab 2012 ebenfalls zwischen 15 und 30 Minuten schneller.
Mittelfristig wollen SBB und SNCF die Reisezeit unter drei Stunden drücken. Ein weiteres Ziel sei die Pünktlichkeit der Züge. Zudem bestünde die Absicht, das TGV-Lyria-Netz auf neue Destinationen auszuweiten.

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