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Zürich (awp/sda) - Die SBB muss dem Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) im Rahmen des 2006 eingeführten Bonus-Malus-Systems insgesamt 617'000 CHF zahlen. Während Pünktlichkeit und Sauberkeit der Züge 2010 leicht abnahmen, verbesserte sich die Kundeninformation in Störungsfällen.
Die SBB verbesserte sich beim Bewertungskriterium "Kundeninformation im Störungsfall" zwar um vier Punkte. Trotzdem erzielte das Unternehmen statt der vom ZVV geforderten 74 bloss 63 Punkte, schreiben die SBB und der ZVV in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Montag. Der Malus beläuft sich deshalb auf 724'000 CHF.
Der Bonus-Malus-Vertrag zwischen ZVV und SBB sei ein "taugliches Instrument", um die S-Bahnen in Zürich weiter zu verbessern, sagte SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi der Nachrichtenagentur SDA. Im Bereich der Kundeninformation in Störungsfällen müsse die SBB aber nochmals über die Bücher. Um die Kunden schneller zu informieren, intensiviert das Unternehmen die Mitarbeiterschulung.
Zudem werden gemäss Pallecchi auf Bahnhöfen noch dieses Jahr die so genannten "Area Calls" eingeführt: Durchsagen über Störungen können an sämtlichen Bahnhöfen in einer Region gleichzeitig gemacht werden. Für Reisende im Zug gibt es diese "Area Calls" bereits.
Besser schnitt die SBB im Bereich Pünktlichkeit ab. Die zwölf S-Bahnen, die auf dem Kernnetz des ZVV verkehren, fuhren zwar deutlich unpünktlicher als 2009. Der Grund dafür sei die Witterung in den Wintermonaten Dezember und Januar gewesen, heisst es in der Medienmitteilung.
Die S-Bahnen waren aber so pünktlich unterwegs, dass die SBB den vom ZVV vorgeschriebenen Punktwert von 117 um zwei Punkte überschritten hat. Deshalb resultiert in diesem Bereich für die SBB ein Bonus von rund 107'000 CHF.
Nur knapp verfehlt die SBB den geforderten Wert im Bereich Sauberkeit: Von gewünschten 92 Prozentpunkten im Bereich Sauberkeit an Bahnhöfen erzielte die SBB deren 90. Die Sauberkeit in Zügen wurde mit 88 Prozentpunkten statt geforderten 90 bewertet.
Unter dem Strich resultiert für die SBB ein Malus von 617'000 CHF. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Bonus von 287'000 CHF erzielt.
Das Bonus-Malus-System existiert seit 2006. Maximal kann ein Bonus oder Malus in der Höhe von 4,8 Mio CHF berechnet werden. 2006 war ein Malus von 1,75 Mio CHF fällig. Die SBB und der ZVV seien weiterhin vom "grossen Nutzen" des Systems überzeugt, weil damit "zahlreiche Verbesserungen" erzielt werden könnten.
cf

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