SBB und BLS besiegeln Zusammenarbeit

SBB Generaldirektor Benedikt Weibel, links, die Berner Regierungsrätin Dori Schaer und BLS Direktor Mathias Tromp. Keystone

Die SBB und die BLS Lötschbergbahn AG haben ihre zukünftige Zusammenarbeit in einem Basisvertrag festgelegt. Die beiden Unternehmen orientierten am Dienstag (15.05.) in Bern über die gemeinsamen Zukunftsabsichten.

Dieser Inhalt wurde am 15. Mai 2001 - 11:25 publiziert

Die beiden Bahnunternehmen stecken ihre Aufgabenbereiche neu ab. Die BLS übernimmt ab Ende 2004 die System- und Marktverantwortung für die S-Bahn Bern. Ab 2005 betreibt die BLS zudem die RX-Linie Bern-Langnau-Luzern sowie mit der Inbetriebnahme des Lötschberg Basistunnels die neue RX-Linie Bern-Spiez-Kandersteg-Brig.

Die SBB übernimmt ab 2005 die Verantwortung für den Personen-Fernverkehr auf den heutigen BLS-Strecken Thun-Brig, Thun-Interlaken Ost und Lengnau-Moutier.

Auch im Cargo- und Infrastrukturbereich werden die Tätigkeiten neu definiert. Je rund 100 Mitarbeitende wechseln das Unternehmen. Im Güterverkehr bleiben SBB und BLS Konkurrenten. Der Basisvertrag konkretisiert die im Juli 2000 von den beiden Unternehmungen unterzeichnete Absichtserklärung.

swissinfo und Agenturen

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