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SBB wollen Gepäcktransport sanieren

Die SBB sanieren den stark defizitären Gepäcktransport. Dabei sollen 150 bis 200 Stellen ohne Entlassungen abgebaut werden, wie die SBB bestätigten. Ein Teil soll an die Post und damit auf die Strasse ausgelagert werden.

Dieser Inhalt wurde am 28. April 2000 - 10:37 publiziert

Die SBB sanieren den stark defizitären Gepäcktransport. Dabei sollen 150 bis 200 Stellen ohne Entlassungen abgebaut werden, wie die SBB am Freitag (28.04.) einen Bericht von Schweizer Radio DRS bestätigten. Ein Teil soll an die Post und damit auf die Strasse ausgelagert werden.

Der Gepäcktransport wird unter dem Namen "new baggage" auf den Fahplanwechsel 2001 reorganisiert. Das veränderte Reiseverhalten und die einfache Mitnahme von Gepäck habe dazu geführt, dass sich das Transportvolumen in den letzten fünf Jahren nahezu halbiert habe, heisst es in der SBB-Mitteilung.

Zur Zeit subventionieren die SBB jedes Gepäckstück mit mehr als 40 Franken. Mit dem Fahrplanwechsel im Mai 2001 werde nun für 150 bis 200 Angestellte eine neue Beschäftigung innerhalb des Betriebes gesucht.

Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wollen den Gepäcktransport aber weiterhin anbieten und teilweise sogar ausbauen. So soll das Check-In und die Abgabe von Flygepäck von heute 23 auf über 150 Bahnhöfe ausgeweitet werden.

Für eine zusätzliche, den Bedürfnissen der Kunden angepasste Haus-zu-Haus-Lieferung werde eng mit der Post zusammengearbeitet. Laut dem Radio-Bericht dürfte diese Verlagerung auf die Strasse vor allem in den Randregionen auch eine Verteuerung bedeuten.

Die klassischen Gepäckwagen sollen von heute 678 auf weniger als einen Viertel abgebaut werden. Die SBB erhoffen sich von dieser Reorganisation eine Zunahme des Gepäckvolumens von 1,2 Millionen auf über zwei Millionen Sendungen.

swissinfo und Agenturen

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