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SBB-Züge wegen Naturgewalten weniger pünktlich

Die Naturgewalten haben letztes Jahr den Anstrengungen der Schweizerischen Bundesbahnen SBB um Pünktlichkeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Züge waren deutlich weniger pünktlich als 1998.

Dieser Inhalt wurde am 04. Januar 2000 - 07:42 publiziert

Die Naturgewalten haben letztes Jahr den Anstrengungen der Schweizerischen Bundesbahnen SBB um Pünktlichkeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Züge waren deutlich weniger pünktlich als 1998.

77 Prozent der Züge verkehrten mit höchstens einer Minute Verspätung, im Vergleich zu 82 Prozent im Vorjahr, wie SBB-Sprecher Jean-Louis Scherz auf Anfrage sagte. Die Zielvorgabe von 75 Prozent wurde aber dennoch übertroffen.

Schlechter als im Vorjahr sieht es auch bei denjenigen Zügen aus, die höchstens vier Minuten zu spät ankamen: Dies war vergangenes Jahr bei 92 Prozent der Fall, verglichen mit 95 Prozent 1998. Die Zielvorgabe von 95 Prozent wurde damit deutlich verfehlt.

Verantwortlich für die verpassten Vorgaben waren laut Scherz die ungewöhnlichen Schneefälle und Lawinen im Februar, die Überschwemmungen und Erdrutsche im Juni, der frühe Wintereinbruch im November und schliesslich die Weihnachtsstürme. “Ohne diese Ereignisse hätten wir die Zielvorgaben erreicht”, sagte der SBB-Sprecher.

Erfreut zeigte sich Scherz, dass der Millenniums-Wechsel zu keinen Verspätungen und Behinderungen führte.

SRI und Agenturen

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