Schindler 2008 in neuen Höhen

Schindler, der internationale Lift- und Rolltreppenhersteller aus der Zentralschweiz, hat 2008 den grössten Gewinn seiner Geschichte erwirtschaftet.

Dieser Inhalt wurde am 17. Februar 2009 - 09:30 publiziert

2009 drohen zwar eine Baurezession und volatile Wechselkurse - doch Schindler blickt auch für das laufende Jahr zuversichtlich nach vorn.

2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 14,03 Mrd. Franken - wobei der Währungseinfluss mit über 700 Mio. Franken negativ ausfällt.

Von den 14,03 Milliarden fallen 8,8 auf Aufzüge und Fahrtreppen. Der Auftragseingang betrug 9,3 Milliarden. Wobei die Aufträge aus allen Regionen wuchsen.

Auch die Marge verbesserte sich: Sie überschritt 2008 erstmals die Schwelle von 10%.

Der Gewinn belief sich 2008 auf 634 Mio. Franken. 2007 hatte Schindler einen Gewinn von 571 Millionen erwirtschaftet, der aber durch eine EU-Busse von 293 auf 278 Mio. gedrückt wurde.

Das Betriebsergebnis EBIT nahm um 7,1% auf 889 Mio. zu.

Der Schindler-Verwaltungsrat will den freisinnigen Zuger Ständerat Rolf Schweiger und den UBS-Chefökonom Klaus W. Wellershoff in das Gremium wählen lassen.

VR-Präsident Alfred N. Schindler schreibt, Schindler brauche vertiefte Kontakte zur Politik und einen verlässlichen Wirtschaftskompass.

Für 2009 erwartet Schindler, dass weltweit weniger gebaut wird. Die Talsohle dürfte erst 2010 oder 2011 überwunden sein. Auch der starke Franken dürfte die kommende Jahresrechnung belasten.

Schindler ist weltweit die Nummer 2 der Branche. Gegründet wurde das Unternehmen 1874 in Luzern.

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