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Schmid bestätigt Informations-Lücke

Der Schweizer Verteidigungsminister Samuel Schmid hat bestätigt, seine Regierungskollegen bei der Ernennung von Roland Nef zum Chef der Schweizer Armee nicht über eine Untersuchung informiert zu haben.

Dieser Inhalt wurde am 14. Juli 2008 - 18:11 publiziert

Schmid sicherte am Montag zu, den Bundesrat "bei nächster Gelegenheit" über die Situation bei der Ernennung Nefs zu informieren. Weil ihm Nef die Einstellung des Verfahrens bis zu dessen Amtseinsetzung zu Jahresbeginn 2008 zugesichert habe, habe er die Information der Regierung über das noch laufende Justizverfahren als nicht notwendig erachtet, erklärte Schmid.

Im Juni 2007 ernannte die Schweizer Regierung Roland Nef zum höchsten Schweizer Militär. Den Antrag dazu stellte Samuel Schmid. Was der Verteidigungsminister im Kollegium nicht sagte, war, dass gegen seinen Kandidaten zur gleichen Zeit ein Verfahren wegen Nötigung lief. Dies machte die SonntagsZeitung in ihrer jüngsten Ausgabe publik.

Das Verfahren, das von der ehemaligen Freundin Nefs im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt angestrengt worden war, wurde im Herbst 2007 eingestellt.

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