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Schneereicher Winter

In weiten Teilen des Schweizer Flachlands fiel bis Mitte Februar schon so viel Schnee wie sonst in einem ganzen Winter. Besonders in der Südschweiz schneite es so viel wie schon lange nicht mehr.

Dieser Inhalt wurde am 15. Februar 2009 - 12:06 publiziert

Der diesjährige Winter hat es in sich: Bisher fiel so viel Schnee wie in einem ganzen Winter. Markant mehr Schnee als üblich erhielten vor allem das Oberengadin und das Tessin.

In der Leventina fiel seit Winterbeginn mit total 4,6 Metern fast doppelt so viel Schnee wie im langjährigen Durchschnitt. Seit den 1930er-Jahren würden dort durchschnittlich 2,4 Meter Schnee pro Winter registriert, sagt Andreas Asch von MeteoSchweiz.

Auch in tieferen Lagen im Tessin schneite es ausgiebig: Fast einen Meter Schnee erhielt Locarno-Monti. Durchschnittlich sind es 60 Zentimeter.

Aussergewöhnlich im Tessin ist laut Asch aber nicht die Schneemenge, sondern die Anzahl Tage, an denen Schnee fiel. Es seien doppelt so viele wie üblich.

Einen ähnlich schneereichen Winter erlebten auch das Oberengadin und das Oberwallis. In Samedan fielen insgesamt 3,8 (Durchschnitt: 2,5) Meter - in Ulrichen VS waren es sogar 7 bei einem Durchschnitt von 5,6 Metern.

Auch vielen Städten im Flachland bescherte der Winter so viel Schnee wie im langjährigen Durchschnitt bis zum Ende des Winters. Mit Ausnahmen wie zum Beispiel St. Gallen.

Für die kommenden Wochen sei nochmals mit Schnee zu rechnen. Trotzdem ist der Winter 2008/09 für einen Meteorologen nichts besonderes: Auf längere Sicht gesehen liege der Winter im Durchschnitt, sagt Asch.

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