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Schönes Wetter, Lawinengefahr sinkt

Auch am Samstag sind in der Schweiz wieder Lawinen niedergegangen, darum Vorsicht in den Bergen!

(Keystone)

In den Schweizer Alpen herrscht nur noch mässige Lawinengefahr. Die Temperaturen kletterten im Mittelland am Samstag (10.02.) auf neun Grad und lagen damit deutlich über dem Durchschnitt. Das Wetter bleibt schön.

In ganzen Gebiet der Schweizer Alpen herrscht mässige Lawinengefahr. Die Verbindung des Neuschnees zur Altschneedecke ist laut dem Eidgenössischen Institut für Schnee- und Lawinenforschung Weissfluhjoch-Davos bereits gut. Die Temperaturen kletterten am Samstag im Mittelland auf neun Grad. Das schöne und recht milde Wetter dauert noch einige Tage an.

In Sitten (VS) wurden 10,4 Grad gemessen, wie ein Sprecher von MeteoSchweiz sagte. Bei Chiasso wurden gar 14,8 Grad registriert. Die Temperaturen lägen immer noch deutlich über den durchschnittlichen Jahreswerten.

Vorsicht Lawinen

Eine bis zu 500 Meter breite und 10 Meter hohe Lawine ist bei Andermatt niedergegangen. Ausgelöst wurde sie vermutlich von einem Snowboarder, der sich weit abseits der markierten Pisten aufhielt. Ob der Mann von der Lawine mitgerissen wurde oder sich in Sicherheit bringen konnte, war zunächst ungewiss. Eine Vermisstmeldung liege nicht vor, teilte das Polizeikommando Uri mit. Die Grosslawine ging im Gebiet Geissberg nieder, bei der oberen Gämsplangge auf rund 2250 Metern über Meer. Sie floss bis zur Unteralpreuss auf etwa 1550 Metern über Meer.

Glimpflich verlief ein weiterer Lawinenniedergang bei Pontresina. Verschüttet wurde offenbar niemand, wie die Bündner Polizei mitteilte. Die vier Meter hohe Giandains-Lawine ging in der Nähe des Kongresshauses Rondo nieder.

Tessin wieder "normal"

Im Tessin normalisierte sich am Samstag die Situation nach den heftigen Schneefällen wieder. Alle evakuierten Personen konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Strasse im Bedretto-Tal war am Samstag wieder offen.

In den Tessiner Alpen war in den vergangenen Tagen über ein Meter Neuschnee gefallen, was zu den prekärsten Verhältnissen seit dem Lawinenwinter von 1951 geführt hatte. Wegen Lawinengefahr mussten gegen 60 Menschen evakuiert werden.

swissinfo und Agenturen


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