Schuldspruch beim Galway-Prozess

Der Prozess um die Tötung einer jungen Bernerin im irischen Galway im Oktober 2007 endet mit der Verurteilung des Angeklagten wegen Mordes. Damit erhält er eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Dieser Inhalt wurde am 21. März 2009 - 14:33 publiziert

Der 29-jährige Angeklagte hatte vor dem Geschworenengericht in Dublin die Tat anfänglich geleugnet, dann aber ein Teilgeständnis abgelegt. Er wollte die 17-jährige Sprachschülerin aus Versehen getötet haben. Die Verteidigung hatte auf Totschlag plädiert.

Erst nach hartnäckigem Leugnen hatte der nun Verurteilte vor Gericht zugegeben, die junge Frau getötet zu haben. Seiner Darstellung nach hatte er sie nach freiwilligem Sex lediglich festgehalten, als sie weggehen wollte. Laut den Gerichtsmedizinern wurde das Opfer erwürgt.

Die Leiche der Schülerin aus dem Kanton Bern war am 9. Oktober 2007 entdeckt worden. Sie war erst wenige Tage vor der Tat nach Irland gereist. Am 8. Oktober hatte sie ihren ersten Schultag. Am Abend desselben Tages war sie zum letzten Mal lebend gesehen worden.

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