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Schule soll Zusammenleben fördern

Noch längst haben nicht alle Kinder die Möglichkeit, zur Schule zu gehen. Keystone Archive

Die Schule von heute muss allen Kindern beibringen, sich im modernen Leben zu behaupten und friedlich zusammenzuleben. Dies betonte der UNESCO-Generalsekretär bei der Eröffnung der 46. Erziehungskonferenz in Genf. Die Schweiz will vor allem ihre Erfahrungen in der Mehrsprachigkeit einbringen.

Dieser Inhalt wurde am 05. September 2001 - 16:47 publiziert

Koichiro Matsuura wies vor 800 Teilnehmenden darauf hin, dass bei Kindern die Fähigkeit gefördert werden müsse, sich um andere Menschen zu kümmern, zu kommunizieren und zu kooperieren sowie das gegenseitige Vertrauen aufzubauen. Zu lernen, in Frieden mit den anderen zusammenzuleben, sei für die Erziehung entscheidend.

"Hauptsorge des letzten Jahrhunderts war es, den Zugang und eine möglichst breite Grundausbildung zu garantieren. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts müssen die Kräfte auch darauf gerichtet werden, die Qualität der Ausbildung zu verbessern", sagte der Generalsekretär der UNESCO.

Noch viel Arbeit

Die UNESCO legte im April 2000 in Dakar den Zeithorizont 2015 fest, bis alle Kinder der Welt geschult sein sollen. Mehr als 110 Millionen Kinder gehen weltweit immer noch nicht zur Grundschule.

Es gebe noch viel zu tun, betonte Matsuura. Die Grundrechte von Millionen Menschen würden immer noch mit den Füssen getreten, darunter Rechte der eigenen Sprache und Kultur. Gewalt an vielen Schulen sei leider Realität.

Schweiz unterstreicht Respekt vor Andersartigkeit

Die Genfer Erziehungsdirektorin und Leiterin der Schweizer Delegation Martine Brunschwig Graf unterstrich, das Bedürfnis nach einer eigenen Identität könne nicht ohne den Respekt der Andersartigkeit bestehen. Die Schweiz will insbesondere ihre Erfahrungen in der Mehrsprachigkeit und der Staatskunde einbringen.

swissinfo und Agenturen

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