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Schwarzer Tag für die Schweizer in Stuttgart

Keine Chance gegen Kafelnikov. Keystone

Für Roger Federer ist Jewgeni Kafelnikow zur Zeit noch zu stark. Der Münchensteiner unterlag dem Russen in der 2. Runde des Masters-Series-Turnier in Stuttgart 5:7 3:6.

Dieser Inhalt wurde am 01. November 2000 - 21:11 publiziert

In beiden Sätzen startete Federer am Mittwoch (01.11.) mit einem Break optimal, vermochte wegen Schwächen beim eigenen Service den Vorsprung indes jeweils nicht zu halten. "Mein Timing hier in Stuttgart war nicht das beste", berichtete Federer nach der 73-minütigen Partie.

Wie Swiss-Indoors-Finalist Federer war auch Kafelnikow mit einem Erfolgserlebnis nach Stuttgart gereist: In der vergangenen Woche hatte er zum vierten Mal in Folge das Turnier in Moskau für sich entschieden.

In den ersten zwei Partien gegen Kafelnikow hatte Federer besser mitgehalten. Im letzten in Rotterdam hatte er sich erst nach drei Sätzen beugen müssen. Beim diesjährigen Wimbledon-Turnier hatte das Skore 7:5, 7:5, 7:6 für den 27-Jährigen aus Sotschi gelautet.

Wie für Federer bedeutete die zweite Runde auch für Thomas Enqvist Endstation. Der als Titelverteidiger angetretene Schwede, der im Basler Final Federer in fünf Sätzen niedergerungen hatte, unterlag dem Südafrikaner Wayne Ferreira 2:6, 5:7.

Marc Rosset konnte wegen Fiebers nicht zum Zweitrunden-Spiel gegen den Schweden Magnus Norman antreten. Der in Stuttgart als Nummer drei gesetzte Norman hat sich damit nach Gustavo Kuerten (Brasilien), Marat Safin (Russland) und den Amerikanern Pete Sampras und Agassi als fünfter Spieler für den Masters-Cup in Lissabon qualifiziert.

swissinfo und Agenturen

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