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STOCKHOLM (awp international) - Die schwedische HQ Bank hat am Dienstag ihre Geschäftsstellen geschlossen und Möglichkeiten für Kunden zum Abheben von Einlagen stark eingeschränkt. Der am Vortag eingesetzte Zwangsverwalter Björn Riese begründete diesen Schritt damit, dass andernfalls die Liquidität unter zu starken Druck gerate.
Schwedens Finanzaufsicht hatte der Investmentbank mit 20.000 Kunden und einem Börsenwert von zuletzt 1,5 Milliarden Kronen (165 Millionen Euro) wegen starker Unterkapitalisierung und Bruch der Bankregeln die Lizenz entzogen und die Zwangsliquidation angeordnet.
Der als Liquidator eingesetzte Riese kündigte an, dass er mit Hochdruck Möglichkeiten für eine Übernahme untersuche. Mitteilungen dazu seien im Tagesverlauf zu erwarten. Der Aktienkurs der HQ Bank fiel in Stockholm um 80 Prozent./tbo/DP/dc

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