Schweiz bezüglich Arbeitsproduktivität auf Platz zwei

Die schweizerischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind nachweisbar fleissig: In einer internationalen Studie belegt die Schweiz hinter Singapur den zweiten Platz unter denjenigen Ländern mit der höchsten Arbeitsproduktivität.

Dieser Inhalt wurde am 02. Juni 2000 - 14:57 publiziert

Dies geht aus der jährlich durchgeführten Erhebung des Business Environment Risk Institute (BERI), Genf, hervor, die am Freitag (02.06.) im Magazin "Schweizer Aussenwirtschaft" der Schweizerischen Zentrale für Handelsförderung (Osec) veröffentlich worden ist.

Mit 75 Punkten - zehn Punkte weniger als Singapur - erweise sich die Schweiz als ein guter Standort für technisch anspruchsvolle und stark automatisierte Produktion, heisst es im Bericht. Für weniger komplexe und lohnintensive Produktion sei die Schweiz aber mittel- bis langfristig zu teuer.

Hinter der Schweiz liegt auf Platz drei Japan mit 73 Punkten, gefolgt von Belgien (72 Punkte) und den USA (71). Diese drei Länder, so heisst es im Bericht weiter, konnten in den letzten Jahren aufholen.

Deutschland und Frankreich nur im Mittelfeld

Die wichtigsten Handelspartner der Schweiz sind bereits etwas abgeschlagen platziert: Frankreich wird mit 66 Punkten bewertet, Deutschland mit 63, England mit 58 und Italien mit 55 Punkten. Die Schlusslichter der insgesamt 49 untersuchten Länder bilden Russland, Vietnam und Nigeria.

BERI bewertet in der neuen Studie die Lohnkosten im Verhältnis zur Produktivität, das Ausbildungsniveau der Arbeitskräfte, die Belastungen durch Sozial- und Mitbestimmungsgesetze sowie die Fehlzeiten durch Streik und Krankheit oder Unfall.

swissinfo und Agenturen

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