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Schweiz entsorgt Albaniens Militär-Abfälle

Nicht nur die Bunker sind geblieben - giftige Chemikalien und Granaten gefährden die albanische Bevölkerung.

(Keystone)

Die Schweiz unterstützt Albanien beim Entsorgen von chemischen Altlasten der früheren albanischen Armee.

Bei den Altlasten handelt es sich um Granaten und giftige Chemikalien in fester oder flüssiger Form, wie das Ministerium für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) am Donnerstag (15.03.) mitteilte. Die Altlasten stellten eine akute Gefahr für Mensch und Umwelt dar. Die Entsorgung sei eine sehr schwierige Aufgabe, weshalb Albanien die Schweiz um Unterstützung nachsuchte.

Der Bundesrat hatte 1998 zwei Millionen Franken zur Durchführung des Projekts bewilligt. Dieses wird unter Leitung des Labors Spiez durchgeführt, welches die Firma MGC Plasma aus Basel beigezogen hat.

Nach umfangreichen Vorbereitungen sei das Projekt nun angerollt. Mehr als 15 Container Material haben Basel verlassen und werden mit Zug, Schiff und Lastwagen nach Tirana transportiert.

Aktion im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden

Laut VBS stellen militärische Altlasten aus der Zeit des kalten Krieges vor allem im früheren Ostblock ein Problem dar, weil die nötigen Kenntnisse und Gelder zur Entsorgung fehlten. Das Projekt wird im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden abgewickelt und kann laut VBS Modellcharakter für die Entsorgung militärischer Altlasten bekommen.

swissinfo und Agenturen


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