Schweiz erhält keine F/A-18-Flugzeuge mehr

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing verzichtet auf eine Offerte für die Nachfolge der Tiger-Kampfflugzeuge an die Schweiz. Nun bleiben noch drei Hersteller im Rennen.

Dieser Inhalt wurde am 01. Mai 2008 - 17:49 publiziert

Das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) bedauerte den Entscheid. Bei der Beschaffung geht es um den Teilersatz der 54 Tiger F-5 Kampfflugzeuge, die heute noch im Einsatz stehen. Es gilt als das wichtigste Rüstungsvorhaben der Schweiz in den kommenden Jahren.

Für die Beschaffungskosten des Tiger-Teilersatzes und zusätzlich für die für die Pilotenausbildung notwendigen PC-21 soll aus dem ordentlichen Budget des VBS für 2010 ein Rüstungsprogramm von rund 2,2 Mrd. bereitgestellt werden.

Das VBS hatte im Januar vier Flugzeughersteller eingeladen, Offerten bis Mitte Jahr einzureichen. Neben Boeing handelt es sich um den Eurofighter des europäischen Konsortiums EADS, die schwedische Gripen und den Rafale, des französischen Herstellers Dassault.

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