Navigation

Schweiz erwägt Aufhebung der Sanktionen

Die Menschen in Jugoslawien dürfen auf das Ende der Sanktionen hoffen. Keystone

Die Sanktionen gegen Jugoslawien werden aufgehoben. Dies stellte das EDA in Aussicht. Für das DEZA ist dies die Grundvoraussetzung für die Milderung der Probleme der serbischen Bevölkerung.

Dieser Inhalt wurde am 06. Oktober 2000 - 17:28 publiziert

Es sei am Bundesrat, die Aufhebung der Sanktionen zu entscheiden, sagte Ruedi Christen, Informationsbeauftragter des Aussenministeriums (EDA), am Freitag (06.10). Gewisse Massnahmen blieben jedoch bestehen, so das Einfrieren der Konten von Milosevic-Angehörigen. 100 Bankkonten mit über 100 Mio. Franken sind gegenwärtig gesperrt.

Es bleibe viel zu tun in Serbien, sagte DEZA-Chef Walter Fust am Freitag. Mit dem Wechsel zur Demokratie könnten die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Sanktionen geschaffen werden. Erst dann sei der Wiederaufbau möglich, erklärte der Chef der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA).

Die Europäische Union (EU) wird am Montag über die Aufhebung von
Sanktionen entscheiden, so über das Öl- und Flugembargo. Christen: "Die Schweiz wird nicht das letzte Land sein, das die Sanktionen aufrechterhält."

swissinfo und Agenturen

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Webseite importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@swissinfo.ch

Diesen Artikel teilen

Diskutieren Sie mit!

Mit einem SWI-Account erhalten Sie die Möglichkeit, Kommentare auf unserer Webseite sowie in der SWI plus App zu erfassen.

Login oder registrieren Sie sich hier.