Schweiz hilft im Kampf gegen Geldwäscherei

Der Bund unterstützt ärmere Länder bei der Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung mit 5 Millionen Dollar. Das Geld fliesst in eine Geber-Initiative des Internationalen Währungsfonds.

Dieser Inhalt wurde am 18. Juni 2009 - 16:01 publiziert

Die Schweiz ist Hauptgeberin dieser Initiative und hat massgeblich an der Ausgestaltung mitgewirkt, wie es in einem Communiqué des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements (EVD) heisst.

Neben der Schweiz beteiligen sich Norwegen, Japan, Saudi-Arabien, Katar, Südkorea, Grossbritannien, Luxemburg und Frankreich an dem speziellen Treuhandfonds des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Dieser Fonds hat ein Gesamtvolumen von ungefähr 30 Mio. Dollar für die Jahre 2009 bis 2013. Er dient der Finanzierung von technischer Hilfe. Ärmere Länder können damit ihre nationalen Bestimmungen anpassen und die Kontrollsysteme auf die anerkannten Mindeststandards bringen.

Die Schweiz zahlt am meisten Geld für diese Initiative und hat auch massgeblich
an der inhaltlichen Gestaltung mitgewirkt. Dieses Jahr übernimmt sie den Vorsitz des Steuerungsausschusses.

Mit diesem Beitrag unterstreiche die Schweiz ihr Engagement zur Stärkung der
Stabilität und Integrität des globalen Finanzsystems, schreibt das EVD.

swissinfo.ch und Agenturen

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