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Schweiz macht informationstechnisch Fortschritte

Die Ausbildung ist einer der Faktoren, die der WEF-Index berücksichtigt.

(Keystone Archive)

Die Schweiz rückt auf der Informations-Technologie-Rangliste des World Economic Forum (WEF) vom 9. auf den 5. Platz vor. Grund: Ein laut WEF "erstklassiges Geschäftsumfeld".

Angeführt wird diese Rangliste dieses Jahr von Dänemark, dessen Regierung für ein "hervorragendes regulatorisches Umfeld" sorge.

Das Weltwirtschaftsforum veröffentlicht jährlich eine Länder-Rangliste über Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Im jüngsten Ranking liegt die Schweiz auf Platz 5 von 122 untersuchten Ländern.

Ganz an der Spitze liegen Dänemark und Schweden.

Was die Stärke der Verbesserung betrifft (Zuwachs auf der Rangliste), erzielt die Schweiz nach Schweden und den Niederlanden das drittbeste Resultat. Damit verzeichnet sie auch unter den Top 20 einen der grössten Zuwächse.

Das WEF veröffentlicht diesen Global Information Technology Report zusammen mit dem Insead-Institut. Die Rangliste basiert auf dem "Networked Readiness Index".

Dieser misst, inwieweit ein Land in der Lage ist, die Chancen zu nutzen, die die IKT bezüglich Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bieten.

Positiv im Falle der Schweiz wird das erstklassige Geschäftsumfeld gewürdigt: So gab es Bestnoten für die Ausbildung der Mitarbeitenden, für die Forschungs- und Entwicklungsausgaben der Unternehmen, für die Zusammenarbeit zwischen Privatwirtschaft und Hochschulen sowie auch für die Qualität der Forschungsinstitute.

Weniger gute Noten für Regierung und Telekom

Etwas weniger gut und im weltweiten Vergleich deshalb nur auf Platz 19 steht die Schweiz bezüglich der Bereitschaft der Regierung. Keine Spitzenränge gab es auch bei der Beurteilung der Kosten für Mobiltelefonie und Breitbandzugang für Private. Hier rangiert die Schweiz an 15. beziehungsweise an 14. Stelle.

Dänemark befindet sich erstmals ganz an der Spitze des Gesamtrankings, es hat gegenüber dem Vorjahr zwei Plätze gut gemacht. Dahinter folgen Schweden, Singapur und an vierter Stelle mit Finnland das dritte skandinavische Land.

Die USA fielen hingegen vom letztjährigen Spitzenplatz auf Rang sieben zurück. Die Verschlechterung wird vor allem auf das schwächere politische und regulatorische Umfeld zurückgeführt.

Deutschland an 16., Italien an 38. Stelle

Von den Nachbarländern der Schweiz schnitt Deutschland mit Rang 16 am besten ab; Österreich liegt einen Platz dahinter. Frankreich folgt an 23. und Italien erst an 38. Stelle.

Die rasch wachsenden asiatischen Wirtschaftsmächte Indien und China mussten Rückschläge hinnehmen und liegen nur noch an 44. beziehungsweise 59. Stelle. Ganz am Ende der Liste figurieren die afrikanischen Staaten Tschad, Burundi und Angola.

swissinfo und Agenturen

Internet in der Schweiz

2006 haben in der Schweiz mehr als eine auf zwei Personen im Alter über 14 Jahren täglich das Internet genutzt.

1997 betrug dieser Anteil noch 5%.

73,5% der Bevölkerung verfügt einen privaten Anschluss an das "Netz der Netze".

Die Breitband-Anschlüsse sind in konstantem Vormarsch.

Ende 2005 waren 1,7 Mio. breitbandmässig angeschlossen, zehn Mal mehr als 2001.

Im internationalen Vergleich figuriert die Schweiz auf Platz 4, mit fast 23,1 Breitband-Anschlüssen auf 100 Personen.

Nur Südkorea (25,4), die Niederlande (25,3) und Dänemark (25) schneiden noch besser ab.

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