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Schweiz ohne Sforza, Wicky und Türkyilmaz

Enzo Trossero, der Coach der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft kann nicht seine Wunschformation aufstellen.

(Keystone Archive)

Ohne Captain Ciriaco Sforza, der gegen Jugoslawien ohnehin gesperrt ist, muss Enzo Trossero zum WM-Ausscheidungsspiel nach Belgrad reisen. Raphaël Wicky ist ebenfalls verletzt, und Kubilay Türkyilmaz hat aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt.

Trossero hat 22 Spieler für die beiden WM-Qualifikations-Spiele am 24. März gegen Jugoslawien und am 28. März gegen Luxemburg in Zürich selektioniert.

Erstmals nominiert wurde der noch nicht 22-jährige Servette-Stürmer Alex Frei. Wieder berücksichtigt wurden Massimo Lombardo von Lausanne und Ramon Vega von Celtic Glasgow, der letztmals im Oktober 1998 bei der 0:2-Niederlage in Italien das Nationaldress getragen hatte.

Lombardo war letztmals im April 1997 beim 1:0-Sieg gegen Ungarn im Einsatz. Im Aufgebot figurieren auch wieder Johann Lonfat (Servette) und Sascha Müller (St. Gallen), von denen sich Trossero offensive Impulse aus dem Mittelfeld verspricht.

Der Rücktritt von Türkyilmaz

Seit Tagen zeigte sich Kubilay Türkyilmaz ob den rassistischen Vorwürfen verbittert. Der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft (32 Treffer), der 21-mal in Folge an Test- Länderspielen fehlte und Wert auf die Feststellung legt, stets begründet gepasst zu haben, zieht nach zahlreichen Gesprächen mit Verbandsverantwortlichen und Mitspielern seine Konsequenzen.

Raphael Wicky trainiert in Madrid derzeit nicht mit der ersten Mannschaft von Atletico. Trossero: "Sein Trainer bestätigt seine mangelhafte körperliche Verfassung nach seiner Knöchelblessur. Unter diesen Umständen verzichte ich auf seine Nomination. Ich habe vorsichtshalber 22 Spieler aufgeboten. Am Sonntag sind noch einige Spiele in der Meisterschaft zu bestreiten".

Frei, der vierte neue Stürmer

Die Nomination von Alex Frei überrascht nicht. Der Goalgetter des U21-Teams, der im vergangenen Juli bereits im Trainingslager des Nationalteams in Yverdon weilte, ist ein Versprechen für die Zukunft.

Im 22-Mann-Kader figurieren mit Marco Pascolo, Jörg Stiel und dem bei Bayer Leverkusen ausgemusterten Pascal Zuberbühler drei Torhüter, vier Spieler von Meister St. Gallen und insgesamt acht Auslandsöldner.

swissinfo und Agenturen

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