Schweiz schlägt Österreich

Murat Yakin verwertet einen Penalty zum 3:1 für die Schweiz. Keystone

Das Freundschaftsspiel im Rahmen der gemeinsamen EM-Kandidatur Schweiz/Österreich gewannen die spielerisch besseren Schweizer 3:2

Dieser Inhalt wurde am 21. August 2002 - 22:46 publiziert

Das im Vorfeld gefordete positive Ergebnis rund um den Schweizer Trainer Köbi Kuhn hat das Team in Basel erreicht.

Das Schweizer Nationalteam nutzte den letzten Test vor dem Start zur EM-Qualifikation gegen Georgien zur Werbung in eigener Sache und besiegte ein solides Österreich 3:2.

Schweiz früh in Rückstand

Rund ein Jahr nach dem Amtsantritt von Kuhn in Wien korrigierten die Schweizer mit teils herrlichen Treffern von Hakan Yakin, Alex Frei und Murat Yakin, er auf Penalty, einen frühen Rückstand. Das 2:3 durch Roman Wallner, der schon für den ersten Treffer des gemeinsamen EM-Bewerbers gesorgt hatte, kassierten die Schweizer durch einen vermeidbaren Konter erst in der Schlussphase.

Die Schweizer starteten zumindest optisch exzellent zum 38. Vergleich mit Österreich. Wenige Minuten nach Anpfiff vor über 20'000 Zuschauern im Basler St-Jakob-Stadion bot sich Alex Frei die erste Schusschance. In der 5. Minute stolperte der im Allgemeinen sehr gute, aber ungewohnt ineffiziente Rückkehrer Stéphane Chapuisat einen Pass Cabanas' völlig freistehend über das österreichische Tor.

Ausgleich postwendend

Trotz der deutlichen Überlegenheit handelten sich die Schweizer aber schon in der 11. Minute einen Gegentreffer ein. Murat Yakin, der Captain von Meister Basel, unterlag im Kopfballduell, ehe der erst 20-jährige Rapidler Roman Wallner mühelos zum 1:0 einschieben konnte. Wallners geglückter Abschluss war übrigens der 100. Treffer Österreichs gegen die Schweiz.

Die Schweizer liessen sich von der unnötigen Rücklage nicht im Geringsten beeindrucken. Sie drängten die bis dahin enttäuschend passiven Gäste sofort wieder in deren Platzhälfte. Einen von vielen Abprallern nutzte Hakan Yakin in der 19. mit einem wuchtigen und präzisen Schuss zum verdienten 1:1. Für den Basler wars im 18. Einsatz bereits der 8. Treffer.

Drittes Tor durch Penalty

Ein wahres Kabinettstücklein bot Alex Frei auf dem Weg zum 2:1. Wie der begabte Servettien erst mit dem rechten Fuss Verteidiger Panis düpierte und den Ball dann herrlich mit Links in die hohe Ecke drosch, zeugte von internationaler Klasse. Neben dieser exzellenten Szene provozierte der immer anspielbare Frei, der offenbar beim englischen Klub West Ham United ein Thema sein soll, eine Viertelstunde vor Schluss den wegweisenden Penalty.

swissinfo und Agenturen

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