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Schweiz schlittert in Rezession

Das Staatssekretariat für Wirtschaf (Seco) geht in seiner neuesten Konjunktur-Prognose davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft im nächsten Jahr um 0,8 Prozent schrumpfen wird.

Als Grund für den Rückgang der wirtschaftlichen Leistung nennt die Expertengruppe des Bundes das stark verschlechterte weltwirtschaftliche Umfeld. Bereits fürs Jahr 2010 rechnet das Seco aber wieder mit einer Erholung und einem Anstieg des Brutto-Inlandproduktes um 1%.

Allerdings sei es noch sehr schwierig, die Tiefe und Dauer der Rezession zu quantifizieren, relativierte das Seco diese Prognose. Als Folge des ausgeprägten Konjunkturabschwungs rechnet das Seco damit, dass 2009 und 2010 die Arbeitslosigkeit deutlich ansteigen wird.

Mit seiner Prognose schliesst sich die Expertengruppe des Seco zahlreichen anderen Institutionen an, welche ebenfalls von einer Schrumpfung der Schweizer Wirtschaft im kommenden Jahr ausgehen.

Wirtschaftsministerin Doris Leuthard kündigte weitere Konjunkturmassnahmen an, mit denen der Bund der für 2009 erwarteten Rezession begegnen will. So will sie Investitionen in der Höhe von 650 Millionen im Infrastruktur-Bereich vorziehen und Steuererleichterungen von rund 600 Millionen durchbringen

Weiter will Leuthard eine Verlängerung der Bezugsdauer der Kurzarbeit um sechs Monate prüfen. Sie forderte zudem die Kantonalbanken auf, ihre reichlich vorhandenen Mittel für die Kreditgewährung einzusetzen.


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