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Schweiz verstärkt Druck auf Simbabwe

Die Schweiz hat ihre Finanz- und Reiserestriktionen gegen Angehörige des Machtapparates von Präsident Robert Mugabe ausgeweitet. 37 Personen dürfen nicht mehr in die Schweiz reisen, und ihre Vermögenswerte in der Schweiz werden gesperrt.

Dieser Inhalt wurde am 13. August 2008 - 16:51 publiziert

Die betroffenen Personen sind laut dem Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVD) zum Teil für die Gewaltkampagne gegen die Wählerschaft und die Opposition anlässlich der Präsidentschaftswahlen 2008 verantwortlich.

Mit der Ausweitung schliesst sich die Schweiz den erweiterten Sanktionen der EU an. Diese hatte diesen Entscheid bereits im Juli getroffen.

Bisher waren 131 Personen von den Reise- und Finanzsanktionen betroffen. Nun sind es 168. Auch vier Unternehmen sind neu auf der Liste aufgeführt. Sie dürfen kein Vermögen mehr in der Schweiz anlegen.

Personen und Institutionen, die von der Sperrung betroffene Gelder halten oder verwalten, müssen dies dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) melden. Zurzeit sind zwei Konten mit einem Vermögenswert von rund 547'000 Dollar gesperrt.

Die erweiterten Sanktionen treten am Donnerstag in Kraft.

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