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Schweizer auf den Philippinen entführt

Zwei europäische Rotkreuzmitarbeiter - einer von ihnen Schweizer - und eine Einheimische sind am Donnerstag in der philippinischen Unruheprovinz Sulu verschleppt worden.

Dieser Inhalt wurde am 15. Januar 2009 - 14:11 publiziert

Die Region ist eine Hochburg der für ihre Entführungen berüchtigten muslimischen Terrororganisation Abu Sayyaf.

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) verfügt derzeit über keine Hinweise auf die Urheber der Entführung oder deren Motive. Es sei in Kontakt zu den Behörden und anderen Stellen, um die Situation so rasch wie möglich zu lösen, hiess es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Die bewaffneten Täter hielten das Rotkreuzauto an, zerrten den Fahrer und zwei Insassen aus dem Wagen, übernahmen das Steuer und fuhren mit ihren Geiseln davon. Das berichteten Augenzeugen der Polizei.

Unter den Entführten befindet sich der Schweizer Andreas Notter. Der 38-Jährige ist Leiter des IKRK-Büros in Zamboanga City auf der Insel Mindanao rund 875 Kilometer südlich von Manila. Die anderen Opfer sind der italienische Mitarbeiter Eugenio Vagni und die einheimische Ingenieurin Mary Jean Lacaba.

Die drei hatten ein Gefängnis in der Provinzhauptstadt Jolo inspiziert, in dem das IKRK beim Bau einer Abwasseranlage hilft.

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