Schweizer Bauern können nicht klagen

Die Landwirte in der Schweiz haben ein gutes Jahr hinter sich: Pro Bauernbetrieb stieg das Einkommen im Schnitt auf 62'000 Franken. Das sind über 16% mehr als 2006.

Dieser Inhalt wurde am 08. April 2008 - 14:13 publiziert

Für das dickere Portemonnaie verantwortlich waren höhere Rohstoffpreise und gute Ernten. Jede Arbeitskraft aus der Bauernfamilie verdiente im letzten Jahr 40'000 Franken. Das sind 5500 Franken oder knapp 16% mehr.

Das landwirtschaftliche Jahreseinkommen erreichte somit wieder das Niveau der Jahre 2000 und 2004, teilte die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon am Dienstag mit.

Die Betriebe legten auch bei ihren Leistungen zu. Dies vor allem dank höheren Fleischpreisen. Positiv wirkten sich zudem die guten Rauhfutter- und Obsternten aus.

Auch bei Kartoffeln, Zuckerrüben und Gemüse wurden höhere Erträge erzielt. Mit der Milch hingegen machten die Schweizer Bauern 2007 etwas weniger Kasse, dies trotz gestiegenem Milchpreis.

Stagniert

Der Schweizerische Bauernverband (SBV) taxierte die Entwicklung der Einkommen als erfreulich. Er relativiert aber, dass teuerungsbedingt nur das Niveau vergangener Jahre erreicht worden sei.

Was der Landwirtschaft grosse Sorgen bereite, seien die explodierenden Kosten bei den Produktionsmitteln. Ein Grossteil der auch für 2008 erwarteten Mehrerträge könnten dadurch aufgefressen werden, befürchtet der Verband.

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