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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Er ist der Schweizer Sportstar und ein Schwiegersohn wie aus dem Bilderbuch: Roger Federer. Ein paar ausgewählten Schweizer Medien gab er ein grosses Interview.

Herzliche Grüsse aus Bern

Roger Federer mit Fan
sda-ats

Er ist wohl der berühmteste Schweizer der Gegenwart. Roger Federer, lebende Tennis-Legende. Nun hat er einigen Schweizer Zeitungen ein grosses Interview gegeben.

«Eine Gruppe ausgewählter Medien» habe Federer empfangen. Das schreiben die Schweizer Zeitungen, die dabei sein durften. Grosse Interviews gibt es heute etwa im Tages-Anzeiger und im Blick.

Im Interview spricht Federer über seine Kinder, seine Kritiker und seine südafrikanischen Wurzeln (die Mutter stammt von dort). Für seine Verwandten in Südafrika sei er «noch immer der kleine Bub, der dort herumsprang und spielte».

Die Journalisten befragten den Tennis-Champ aber auch zu Themen wie Verantwortung und seinen Einfluss als Weltstar. Er könne sich dereinst vorstellen, einen klar definierten Teil seines Einkommens für wohltätige Zwecke zu spenden, antwortete Federer.

  • Das Federer-Interview im BlickExterner Link.
  • Das Federer-Interview im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
  • Roger Federer war kürzlich ins Visier von Klimaaktivisten geraten, die in einer Bankfiliale aus Protest wegen Investitionen in klimaschädliche Projekte Tennis spielten. Die Bank sponsert Federer. Die Aktivisten wurden später freigesprochen, was in der Schweiz viel zu reden gab.
Symbolbild
Symbolbild sda-ats

Immer wieder schlug er zu. Dann schwieg sie. Was bringt einen Mann dazu, die Frau zu schlagen, die er liebt?

52 Mal. So oft kommt es in der Schweiz jeden Tag zu häuslicher Gewalt. Und das sind nur die registrierten Fälle. Zur grossen Mehrheit sind es Männer, die zuschlagen. Oft sind sie im Familienleben überfordert und wissen keinen anderen Ausweg, als sich mit der Faust durchzusetzen.

Seine Frau habe ihn häufig kritisiert, sagt ein betroffener Mann, der dem Fernsehen SRF Rede und Antwort stand. «Sie schwieg erst, wenn ich sie schlug.»

Nun sollen Gewalttäter ab 1. Juli 2020präventiv zu Lernprogrammen verpflichtet werden. Solche sind gemäss Auswertungen ein wirksames Mittel, um Gewalt in Paarbeziehungen zu beenden. Nach dem Besuch dieses Programms lebt der betroffene Mann nun von seiner Frau getrennt. Und sie hat die Anzeige zurückgezogen.

Familie Rothenbühler vor dem Spaziergang
© Thomas Kern/swissinfo.ch

Haben Sie Kinder? Wie viel kosten sie in Ihrem Wohnland? In der Schweiz kommt ein Kind teuer zu stehen: Fast 330’000 Franken bis zum 18. Lebensjahr!

Es ist in den meisten Fällen eine grosse Freude, Mutter oder Vater zu werden. Weniger erfreut ist aber das Portemonnaie. Denn Kinder sind ein gewichtiger Kostenfaktor. So schreibt die Handelszeitung heute, dass Eltern bis zum 18. Geburtstag rund 327’000 Franken für das erste Kind rechnen müssen.

Ein Paar brauche in der Schweiz für sich und ein Kind ein gemeinsames Einkommen von rund 110’000 Franken pro Jahr, um gut über die Runden zu kommen, hat die Zeitung ausgerechnet.

Wie Familien diese üppige Summe klug stemmen können, dazu liefert die Handelszeitung heute handfeste Tipps. Sind es doch unglaublich viele finanziell relevante Faktoren, die bei der Familiengründung berücksichtigt werden müssen. Da geht schnell einmal die Übersicht verloren.

Ein Paar am Meer
srf

Immer mehr Schweizerinnen und Schweizer entscheiden sich, auszuwandern. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. 

Frankreich, Deutschland und die Vereinigten Staaten sind immer noch die Länder mit den meisten Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern, aber auch weiter entfernte Länder sind sehr beliebt bei den Auswanderungswilligen.

In den Jahren 2017 und 2018 haben 32’000 Schweizer Staatsangehörigedas Land verlassen. Umgekehrt entschieden sich 24’000, hierher zurückzukehren.

Die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer, die auswandern, ist zwischen 20 und 35 Jahre alt. Sie allein machen 36% der Emigranten aus. Ihre Motivation ist meist mit dem Studium oder der beruflichen Tätigkeit verbunden.

Die zweitgrösste Gruppe besteht aus ehemaligen Einwanderern, welche die doppelte Staatsbürgerschaft besitzen und in ihr Herkunftsland zurückkehren. Auf Platz drei folgen Rentnerinnen und Rentner. Sie haben ein Durchschnittsalter von 65 Jahren, wenn sie ins Ausland gehen.

Die Schicksale von Auswanderungswilligen faszinieren. So auch die Geschichten von den Protagonisten der aktuellen Staffel «Auf und DavonExterner Link» von SRF (Schweizer Radio und Fernsehen).

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