Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Sie bleiben angesichts der Corona-Krise cool. Das zeigen uns Ihre Berichte aus aller Welt. Herzliche Gratulation!
Liebe Grüsse aus Bern, und bleiben Sie gesund!
Gelassenheit: Dies die Haltung, mit der viele Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer der Coronavirus-Krise begegnen.
Wie sieht die Lage bei Ihnen aus punkto Massnahmen im Kampf gegen die Epidemie von Covid-19? Das fragten wir die Community der Auslandschweizerinnen und -schweizer. Die Rückmeldungen, die bei uns aus vielen Teilen der Erdkugel eintrafen, waren getragen von einem Grundtenor: Unaufgeregtheit.
Ruth Soguel Dit Piquard schreibt aus Neukaledonien, dass die Menschen dort cool geblieben seien. Der Grund: «Hier sind wir diejährlichen Epidemien von Dengue-Fieber oder Chikungunya gewohnt.»
Business as usual auch in Florida im Süden der USA. Das schreibt Albrecht. Zumindest mehr oder weniger. Denn es gebe eine Desinfektion von Flughäfen, zu Quarantänelagern umfunktionierte Militärbasen oder die Annullation von Studienreisen der Universitäten.
Aus dem Süden Italiens meldete sich Tiziana Cervellera. Sie kann der Situation sogar noch etwas Gutes abringen: «Hier ist der Verkehr deutlich zurückgegangen.»
- Unsere Community-Journalistin Emilie Ridard hat eine Auswahl an Ihren Antworten zusammengetragen.
- Krankenkassen übernehmen Kosten für den Test auf das CoronavirusExterner Link (SRF News).
- Split WorkforceExterner Link oder wie sich die Grossbanken CS und UBS gegen das Virus ankämpfen – finenews.ch.
Sergio Ermotti, noch bis Ende Oktober Boss der Grossbank UBS, hat schon einen neuen Posten: beim Rückversicherer Swiss Re.
Der Tessiner soll dort Mitglied des Verwaltungsrats werden, wie Medien heute berichten. Das ist aber offenbar nur eine Aufwärmrunde. Denn ab 2021 soll der neue Verwaltungsrats-Präsident Sergio Ermotti heissen.
Der Topmanager erhält somit den Posten, den er laut Insidern angestrebt hatte. Aber nicht bei «seiner» Grossbank UBS, wie dies die ursprüngliche Ambition war, sondern beim Riesen der Versicherung für die Versicherungen.
Mit dem Branchenwechsel bleibt der Tessiner der Schweiz erhalten. Die Aufgabe bietet ihm offenbar so spannende Perspektiven, dass er gewillt ist, einen Lohn-Taucher hinzunehmen. 2019 steckte Ermotti noch 12,5 Mio. Franken ein; bei Swiss Re dürfte sein Gehalt zwischen vier und fünf Mio. Franken liegen.
- BerichtExterner Link im Blick.
- Kommentar Externer Linkder Neuen Zürcher Zeitung zur Job-Rotation Ermottis.
- Naturkatastrophen schlagen Swiss Re auf die Bücher Externer Link– cash.ch zu den letzten Quartalszahlen.
Ferdinand Dudenhöffer, der Papst der deutschen Autoindustrie, kommt in die Schweiz. Was bewegt ihn dazu? Und warum ist das für die Schweiz relevant?
Die neuesten Trends am Markt und welche deutschen Traditionshersteller sie verschlafen könnten: Keiner kennt die deutschen Autohersteller so gut wie der 68-jährige pensionierte Professor an der Universität Duisburg-Essen.
Jetzt, nach drei Jahrzehnten als führender Experte der Autohersteller-Hochburg Deutschland, siedelt Dudenhöffer in die Schweiz um. Genauer: Er kommt an die Universität St. Gallen. Seine Aufgabe dort tönt relativ unspektakulär: die Weiterentwicklung eines Weiterbildungsprogramms namens Smart Mobility Management.
China werde zum neuen Mittelpunkt der Welt in Sachen Technologie und Innovation, ist Dudenhöffer überzeugt. Vielleicht kann er mit seinem immensen Wissen über die Entwicklung einer der wichtigsten Branchen der Weltwirtschaft mithelfen, dass die kleine Schweiz ihren Spitzenplatz in diesen Bereichen gegen den übermächtigen Gegner aus Asien halten kann.
- Der «Neo-Schweizer Automobilpapst» im InterviewExterner Link mit dem Tages-Anzeiger (Paywall)
- Ferdinand Dudenhöffer verlässt das Ruhrgebiet im Zorn Externer Link– Westdeutsche Allgemeinde Zeitung.
- Wie weiter mit der Elektromobilität? Aus unserem Archiv.
Eine 18-Jährige als Hohepriesterin der Esoterik – Blick in ein schweizerisches Paralleluniversum.
Sie heisst Christina von Dreien und füllt die grossen Säle. Eintrittspreis 200 Franken. Die Fans stehen stundenlang Schlange, denn sie wollen ihrem Star ganz nahe sein. Wenn sie spricht – stockend, mit gesenktem Blick – dauert es meist Stunden.
Die junge Frau aus dem Toggenburg im Kanton St. Gallen ist ein Phänomen. Sie schreibt auch Bücher. Diese werden im Nu zu Bestsellern. Ausserhalb ihrer «Community» ist ihr Name kaum bekannt. Willkommen im esoterischen Paralleluniversum.
Christina heisst eigentlich Meier. Sie nennt sich aber von Dreien und ist ein Medium. Sie spricht mit Tieren und weiss von intelligenten Dinosauriern, die tief in der Erde drin leben. Sie bietet aber auch krude Verschwörungstheorien feil. Etwa gegen Organspenden und 5G. Ach ja, sie spricht Hochdeutsch. Denn viele aus dem Publikum kommen aus Deutschland und Österreich angereist.
Sicher ist einzig: An Geschäftssinn mangelt es dem Medium ganz sicher nicht.
- Die Neue Zürcher Zeitung hat einen Séance des MediumsExterner Link besucht.
- Verschwörungstheorien erkennen und bekämpfen – Landeszentrale für politische Bildung des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg.
- Hier können Sie sich selbst ein Bild machen – die Webseite Externer Linkdes Mediums. Sie nennt sich übrigens Bloggerin.
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) als einer der grössten Hedgefonds der Welt. An dessen Gängelband: die Schweizer Politik.
Diese originelle Sicht stammt von René Zeyer, Autor von Inside Paradeplatz, einer unabhängigen Plattform zum Finanzplatz Schweiz. Was er moniert: Die SNB ist Herrin der Lage. Die öffentliche Hand, das sind Bund und Kantone, sind reine Empfänger.
Das betrifft das Geld. Aber auch die Ausgestaltung der Vereinbarung zwischen dem Finanzministerium und der SNB, die den Verteilmodus allfälliger SNB-Überschüsse regelt.
Die Zahlen sprechen Klartext: 50 Milliarden Franken Gewinn fuhr die SNB 2019 ein. Vier davon gehen in die öffentlichen Kassen: ein Drittel ist für den Bund, zwei Drittel für die Kantone.
Damit fälle eine schmale SNB-Führungscrew um Präsident Thomas Jordan Entscheide, die für das Wohl der Schweizer und ihres Landes wichtiger seien als jene von Regierung und Parlament, so der Autor.
- Der ArtikelExterner Link auf insideparadeplatz.ch
- Der Coronavirus-Crash gibt einer alten Idee neuen Schwung – top-aktueller Beitrag von unserem Geldmarkt-Spezialisten Fabio Canetg zum «Helikoptergeld».
- Q & A der SNB zu ihrer Unabhängigkeit und dem Verhältnis zum BundExterner Link.
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