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Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Wer zu viel Bauch, Bein oder Busen zeigt, muss das "T-Shirt der Schande" überstreifen. Passiert an Schulen in Genf. Jetzt ist den Schülerinnen der Kragen geplatzt.

Herzliche Grüsse aus Bern

Keystone / Salvatore Di Nolfi

Das «T-Shirt der Schande» ist so etwas wie die gelbe Karte für Jugendliche, die «unpassend gekleidet» ins Schulzimmer kommen.

Es ist ein weisser «Sack» mit der Aufschrift «J’ai une tenue adéquate» («ich bin angemessen gekleidet»): Den müssen Schülerinnen – die Sanktion betrifft vor allem sie – und Schüler an einigen Sekundarschulen in Genf tragen, wenn sie nach Ansicht der Lehrpersonen zu viel Bauch, Bein oder Busen zeigen.

Nun haben Schülerinnen und Schüler gegen das Kleidungsstück, das sie stigmatisiert, protestiert. Sie bezeichneten die Massnahme als sexistisch und fordern das Aus des «T-Shirts der Schande», das jetzt die ganze Schweiz kennt.

Offenbar ist die Sache auch der Genfer Bildungsministerin nicht mehr geheuer: Sie hat sich bereit erklärt, die Schülerinnen und Schüler anzuhören.

SRF News machte einen kleinen Schwerpunkt zum Thema, bestehend aus:

© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Im Kampf gegen die Lohndiskriminierung von Frauen tingelt die Schweiz international weiter hinterher.

Sie hätte einen Schritt in Richtung Lohngerechtigkeit machen können, doch nein: Die Schweiz verzichtet auf Kontrollen und Sanktionen von Firmen, die Frauen tiefere Löhne zahlen.

Trotz 40 Jahren Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung erhalten Frauen im Schnitt immer noch weniger als Männer. Je nach Studie und Branche beträgt die Differenz zwischen sieben und knapp 20 Prozent. Statt Bussen bis zu 40’000 Franken hat das Parlament jetzt beschlossen, dass Firmen ab 100 Mitarbeitenden selber eine Lohnanalyse machen müssen.

Nur so als Ausguck: Island hat die Lohnunterschiede zwischen Mann und Frau kurzerhand verboten.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Andrea Tognina

Haben Länder mit einer kolonialistischen Vergangenheit die Pficht, sich ihren Verbindungen zum Kolonialismus zu stellen? Wie soll das gemacht werden?

Zum Artikel Die Schweiz und der Kolonialismus Zum Artikel Koloniale Sichtweise eines Schweizer Multis

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Keystone / Gian Ehrenzeller

Die Nachfrage steigt: Immer mehr private Haushalthilfen sind gesucht, um die grössere werdende Zahl von älteren Menschen zu betreuen.

In der Schweiz wird wie andernorts der Anteil der alten Menschen immer grösser. Viele von ihnen möchten so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben.

Dass dies möglich ist, ist privaten Haushalthilfen, die oft aus dem Ausland stammen, zu verdanken.

Dabei geht’s nicht nur ums Kochen, Putzen und Waschen – die Hilfspersonen bedeuten für die oft vereinsamten Menschen eine willkommene Gesellschaft.

Auch um Wildwuchs und unfaire Anstellungsbedingungen zu verhindern, gibt es immer mehr Organisationen, die diese Dienstleistungen vermittelnd unterstützen.  

Meine Kollegin Sonia Fenazzi hat eine kleine Serie zum Thema gemacht.

Keystone

Der Vorwurf ist alles andere als neu: Die Schweiz verschleppt Fälle der internationalen Rechtshilfe.

Es ist eine Amtsstelle mit viel Macht: die Eidgenössische Finanzkontrolle. Wenn das Gremium in einem Bericht sagt, dass die Schweizer Behörden die Anträge aus dem Ausland langsam behandle, hat dies Gewicht.

Immerhin treffen weit über 2000 solche Ersuchen jedes Jahr in Bern ein. Es geht um Steuerhinterziehung, Korruption, Geldwäsche oder Kindsentführungen.

Einen Hauptgrund identifiziert die Behörde in der Vielzahl von Behörden, die hier in die Verfahren involviert sind. Dabei sei eine zügige Hilfestellung zentral für den guten Ruf der Schweiz im Ausland, so die Finanzkontrolle. Aber – und das hält die EFK auch fest: die hohe Qualität der Arbeit auf Schweizer Seite würde durchaus geschätzt.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Christian Raaflaub

Wie ist die gegenwärtige Covid-Situation in Ihrem Wohnland?

So sieht es in der Schweiz aus:  Zum Artikel Coronavirus: Die Situation in der Schweiz

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