Heute in der Schweiz
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Wie geht es Ihnen in diesen schweren Zeiten finanziell? Bisher haben 56 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer vom Bund während der Corona-Krise Sozialhilfe erhalten. Und es könnten noch mehr werden.
Herzliche Grüsse aus Bern
«Corona-Notbatzen für Auslandschweizer», titelt heute der Blick.
Der Druck der Corona-Krise ist für viele hoch. In der Schweiz gibt es verschiedene Sozialleistungen, die zumindest die finanziellen Folgen etwas abfedern können. Im Ausland ist das aber nicht überall der Fall.
Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die wegen der Pandemie in finanzielle Not geraten sind, können von der Eidgenossenschaft Hilfe erwarten. Zumindest in gewissen Fällen. So haben laut einem Bericht im Blick bereits 56 Personen Sozialhilfe aus der Schweiz erhalten.
Total griff der Bund Schweizerinnen und Schweizern im Ausland mit 60’000 Franken Corona-Nothilfe unter die Arme. Das ist etwas weniger als zehn Prozent der insgesamt 800’000 Franken Sozialhilfe, die ins Ausland gehen. Laut dem Sprecher des Aussendepartements könnte die Zahl der Notbatzen aber noch zunehmen.
- Mehr Details finden Sie im Artikel im BlickExterner Link.
- Alles zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Corona-Krise: Die Situation in der Schweiz.
- Hier finden Sie die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link gibt’s auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
- Eine weltweite Übersicht bietet diese Karte der Johns Hopkins UniversitätExterner Link.
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Biden oder Trump? Wie berichten die Schweizer Medien über den Wahlkrimi in den USA?
Das Rennen bleibt auch am zweiten Tag nach der Wahl offen. Weder Amtsinhaber Donald Trump noch sein Herausforderer Joe Biden verfügen über die genügende Anzahl Wahlmännerstimmen, um den Sieg in der US-Präsidentschaftswahl erklären zu können.
Immerhin: Es kam bisher zu keinen Ausschreitungen. Die Neue Zürcher Zeitung schreibt deshalb in ihrem Kommentar: «Die USA sind durchaus noch der grosse demokratische Verfassungsstaat, der das Vorbild für die Demokratien in einem Grossteil der westlichen Welt war.»
Etwas anders sieht es der Kommentator der News-Website Watson.ch. Die USA seien ein zutiefst gespaltenes Land: «Gespalten war diese Gesellschaft lange vor den Wahlen. Die einstmals führende Demokratie des Westens verliert nun weiter an Glaubwürdigkeit.» Es sei heute nicht einmal mehr gewiss, ob die USA freie und faire Wahlen veranstalten könnten.
- Mehr Kommentare und Analysen sowie ein Video mit Testimonials von Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern finden Sie in unserem Übersichts-Artikel zur US-Wahl.
- Der Live-Ticker zum US-WahlkrimiExterner Link auf SRF News.
- Verfolgen Sie das Rennen um die Präsidentschaft und den Kongress lieber in grafischer Form? Dann werden Sie ebenfalls bei SRF NewsExterner Link fündig.
Der Permafrost ist nicht mehr so permanent, wie er sein sollte. Betroffen davon ist auch ein Schweizer Wahrzeichen.
An guten Tagen kraxeln jeweils weit über hundert Leute aufs Matterhorn. Wie lange dieses Abenteuer noch möglich sein wird, ist unklar. Denn das Schweizer Wahrzeichen bröckelt. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Felsstürzen und tödlichen Unfällen.
2003 schreckte ein gewaltiger Felsabbruch die Öffentlichkeit auf. Im Hitzesommer donnerte ein Brocken ins Tal. Er war so gross wie zwei Einfamilienhäuser. Der Berg wurde evakuiert und für mehrere Tage für Kletterer gesperrt.
Schuld am Zerfall des Matterhorns ist der Klimawandel. Die warmen Temperaturen tauen den Permafrost auf. Das Verschwinden des Permafrosts ist nicht nur im Wallis, sondern rund um den Globus ein Problem.
- Warum das Matterhorn bröckelt, erklärt Ihnen mein Kollege Luigi Jorio.
- Unser Fokus zum Thema Gletscherschmelze.
- In diesem Video erklärt der Forscher Cristian Scapozza, was mit dem Dauerfrostboden in den Schweizer Alpen passiert.
Wie unabhängig ist, wie unabhängig soll die Schweizerische Nationalbank in ihren Investments sein?
Am 29. November stimmen wir über die Kriegsgeschäfte-Initiative ab. Der Schweizer Finanzplatz soll sich künftig nicht mehr an Firmen beteiligen dürfen, die mehr als 5% ihres Umsatzes mit der Herstellung von Kriegsmaterial erwirtschaften.
Nun wird befürchtet, eine Annahme der Initiative könnte die Unabhängigkeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) einschränken. Laut unserem Geldmarkt-Spezialisten Fabio Canetg ist die Unabhängigkeit der SNB essenziell. Diese kann per Gesetz autonom entscheiden, wie sie ihre Geldpolitik gestalten will. Aber: «Alles, was nicht die Geldpolitik betrifft, darf die Gesetzgeberin nach eigenem Gutdünken regeln», so Canetg.
Deshalb sei die Unabhängigkeit der SNB durch die Initiative nicht gefährdet, kommt Canetg zum Schluss. Denn: «Ob die SNB in Waffenhersteller investieren darf oder nicht, ist für die Geldpolitik schlicht irrelevant.»
- Der Artikel unseres Geldmarkt-Spezialisten Fabio Canetg.
- Darum geht es bei der Kriegsgeschäfte-Initiative.
- Warum das Parlament gegen die Initiative ist, erfahren Sie in diesem Artikel.
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