Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Grosserfolg für ein Schweizer Space-Startup: Die ESA finanziert den ersten "Müllsammler für Satellitenschrott" mit fast 100. Mio. Franken.
Beste Grüsse aus Bern and stay safe!
Pionierland Schweiz: Wir stellen den ersten Müllsammler-Satelliten im All.
Weit über 22’000 Teile Weltraumschrott: Sie sind eine Riesengefahr für die Raumstation ISS sowie alle anderen Satelliten.
Forschende der ETH Lausanne haben nun den Ritterschlag der Europäischen Weltraumagentur ESA erhalten: Ihr Startup hat einen Satelliten entwickelt, der Weltraumschrott einsammelt und in die Erdatmosphäre leitet, wo er verglüht.
Wie wichtig diese Mission ist, die 2025 ihre Premiere erlebt, zeigt die Summe von 93 Millionen Franken, welche die ESA den Lausannern überweist.
- Der Bericht zum Schweizer Grosserfolg von unserem Weltraum-Spezialisten Marc-André Miserez.
- Zwei weitere Highlights von Marc-André: «Im Weltraum gehört die kleine Schweiz zu den Grossen».
- «Die Männer, die den Mond eroberten» (2019)
2021 sind es 50 Jahre, seit die Frauen in der Schweiz das Stimmrecht erhalten haben – ein unrühmliches Jubiläum.
Sie brauchten mehrere Anläufe, 1971 war es dann soweit: Als eines der letzten Länder galt in der Schweiz das allgemeine Stimm- und Wahlrecht. Volle 123 Jahre lange durften nur die Männer entscheiden.
Der Kampf der Frauen seit damals, also in den letzten 50 Jahren, wird jetzt im Buch «Jeder Frau ihre Stimme. 50 Jahre Schweizer Frauengeschichte 1971-2021» nachgezeichnet.
Eine Erkenntnis daraus: Immer noch haben sie es mit dem Widerstand vieler Männer zu tun.
Doch es zeichnet sich eine Zeitenwende ab: Am letzten Sonntag wurden knapp 70% Frauen ins Parlament der Hauptstadt Bern gewählt – ein unglaublicher Erfolg. Wenn das kein gutes Omen ist!
- Unser Bericht aus Anlass der Buch-Neuerscheinung.
- Mein Artikel vom Sommer zur Ausschluss-Demokratie Schweiz.
- Zum selben Thema einer unserer Berichte von 2019: «Die Dreiviertelkratie»
Zweite Coronawelle und Skifahren über die Festtage in den Schweizer Bergen: Der Bundesrat versucht das Unmögliche.
Über Weihnachten und Neujahr, der wichtigsten «Jahreszeit» für die Wintersport-Destinationen, wird die Schweiz zur Skifahrer-Insel Europas: Während die benachbarten Alpenländer das Vergnügen in Weiss strichen, laufen die Bahnen in den Schweizer Bergen.
Dies allerdings unter Auflagen: kantonale Bewilligungen und Schutzkonzepte für Skigebiete, Kabinen und Gondeln dürfen nur zu zwei Dritteln besetzt sein, Maskenpflicht auf allen Bahnen, Tropfenzählersystem für Restaurants.
Die Massnahmen dürften nichts daran ändern, dass das WEF 2021 nicht mehr in Davos, sondern in Singapur stattfindet. Zudem haben die skandinavischen Langläufer ihre Teilnahme am Weltcuprennen von Davos von nächstem Wochenende abgesagt. Der Grund ist derselbe: Meiden des Corona-Hotspots Schweiz.
- Unser tägliches Update zur Corona-Situation in der Schweiz.
- Dazu: «Coronavirus: die Zahlen in der Schweiz».
- Bericht im BlickExterner Link über die neuen Massnahmen der Schweizer Regierung für die Schweizer Skipisten.
Unser viertletzter Wochenrückblick in diesem Jahr.
Als eines der letzten Länder Europas hat die Schweiz Ja gesagt zur Ehe für gleichgeschlechtliche Paare.
- «Trotz Ehe für alle bleibt viel zu tun» – Bericht von unserer Gender-Spezialistin Katy Romy.
- «Klimakrise: Bedrohung für die Menschenrechte?» – Luigi Jorio, unser Experte für Klimafragen, über einen Gerichtsfall beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, der wegweisend werden könnte.
- Lust auf einen Trip in den Weltraum? Milliardär Richard Branson und seine Virgin Galactic wollen Ihnen Ihren Traum verwirklichen: «Investoren greifen nach den Sternen»
- Wird die Schweiz zum Land der Impfgegner? «Wie der Bund die Impfgegner überzeugen will»
Heute für Sie: Unser viertes Adventsfenster
Dieses Jahr widmen wir unseren Adventskalender der Schweizer Kunst- und Kulturszene. Aufgrund der Coronakrise litt sie heuer besonders – auf diese Weise wollen wir den Künstlerinnen und Künstlern unseren Tribut zollen.
Unser heutiger Tipp liegt mir besonders am Herzen. So viel sei hier verraten: Es handelt sich um einen einflussreichen Musiker aus Luzern, den ich bereits oft live gesehen und gehört habe. Wenn er sagt, er lasse sich von «Leben, Wind, Sonne, Menschen und gutem Wein» inspirieren, dann kann ich Ihnen garantieren – so klingt auch seine Musik!
- Hier finden Sie unseren Kulturtipp für jeden Tag im Weihnachtsmonat.
- Wollen Sie uns Künstlerinnen und Künstler aus Ihrem Kanton vorschlagen? Machen Sie das in unserer Umfrage!
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards