Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Das WEF findet 2021 nicht in der Schweiz, sondern in Singapur statt. Diese Nachricht wühlt in der Schweiz auf.
Herzliche Grüsse
Das WEF findet 2021 nicht in der Schweiz, sondern in Singapur statt. Dies wegen der hohen Corona-Zahlen in der Schweiz.
Der Stadtstaat Singapur ist praktisch corona-frei, während die Schweiz nach wie vor zu den Hotspots zählt.
Die Schweizer Armee atmet auf, da sie nun nicht unter erschwerten Bedingungen für Sicherheit sorgen muss. Doch für die Hoteliers in der Schweiz ist die Nachricht bitter.
Die NZZ findet, der Umzug sei kein Grund zur Panik und die Schweiz brauche sich nicht zu schämen. Der Tages-Anzeiger kommentiert: «Das WEF geht nach Singapur – das ist kein Verlust.» Es sei längst zu einem Jahrmarkt der Eitelkeiten einer globalen Elite geworden.
- Die AnalyseExterner Link von SRF-Wirtschaftsredaktor Matthias Heim.
- Der Kommentar der NZZExterner Link und des Tages-AnzeigersExterner Link (Paywall).
- Was der Entscheid für die Schweiz bedeutet, erfahren Sie in einem Artikel des Tages-AnzeigersExterner Link (Paywall).
- Warum das WEF 2021 nach Singapur zieht, erklärt die NZZ in diesem BeitragExterner Link (Paywall).
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Die Schweiz investiert weniger Geld in die Entwicklungshilfe, als sie sich selbst zum Ziel gesetzt hat. Mein Kollege Jonas Glatthard ist der Frage nachgegangen, wie die Schweiz im internationalen Vergleich dasteht.
Betrachtet man die totalen Ausgaben für die öffentliche Entwicklungshilfe, stehen grosse, wohlhabende Volkswirtschaften an der Spitze. Allen deutlich voraus: Die USA. Aber auch Deutschland, Grossbritannien, Japan und Frankreich stechen hervor.
Betrachtet man die relativen Zahlen (Anteil am Bruttonationaleinkommen), stehen vor allem kleine und reiche Länder an der Spitze: Luxemburg, Norwegen, Schweden, Dänemark und Grossbritannien. Die reiche Schweiz schafft es knapp in das vordere Drittel, wenngleich der Abstand zu den ausgabenfreudigsten Ländern recht deutlich ist.
Die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise werden sich auf die Entwicklungshilfe auswirken. Das EDA lässt kaum Zweifel aufkommen, dass der Fokus aktuell wohl eher auf den finanziellen Problemen im Inland liegen wird.
- Den ganzen Artikel lesen Sie auf swissinfo.ch.
- Aus unserem Archiv: Coronavirus-Krise: Wie weiter mit der Entwicklungshilfe?
- Ebenfalls aus unserem Archiv: Wem hilft die Schweizer Entwicklungshilfe? Ein Standpunkt von der Professorin für Entwicklungspolitik Katharina Michaelowa.
Aussenminister Ignazio Cassis sägt überraschend Spitzen-Diplomaten ab: Laut einer Recherche des Tages-Anzeigers schiebt das Aussendepartement EDA erfahrene Star-Botschafter auf periphere Posten ab.
Noch ist nichts offiziell. Aber laut einer Recherche des Tagi soll Stardiplomat Yves Rossier zunächst nach Bern zurückkehren und später in die lettische Hauptstadt Riga geschickt werden, einen der politisch marginalsten Posten von ganz Europa.
Der Spitzendiplomat Alexandre Fasel, der die Brexit-Verhandlungen eng mitverfolgt hat, wird nicht nach Brüssel geschickt, sondern nach Kairo. Einem weiteren hochrangingen Diplomaten soll das EDA den Botschafterposten in Haiti oder Kirgistan angeboten haben, was laut Tages-Anzeiger einer Strafversetzung gleichkommt.
Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Der Tages-Anzeiger zitiert – anonym – «erfahrene Diplomaten». Diese sagen: Profilierte Diplomaten mit einer eigenen Meinung würden im Departement zunehmend marginalisiert.
- Den ganzen Artikel finden Sie im Tages-AnzeigerExterner Link und anderen Tamedia-Publikationen (Paywall).
- Auch Friedensstifter Mirko Manzoni sollte degradiert werden, woraufhin er kündigte und zur UNO ging, wie Sie im Artikel des TagesanzeigersExterner Link vom Dezember 2019 lesen können (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Absetzung von EU-Chefunterhändler Roberto Balzaretti.
Heute für Sie: Unser achtes Adventsfenster
Dieses Jahr widmen wir unseren Adventskalender der Schweizer Kunst- und Kulturszene. Aufgrund der Coronakrise litt sie heuer besonders – auf diese Weise wollen wir den Künstlerinnen und Künstlern unseren Tribut zollen.
Unser heutiger Tipp stammt aus dem Tessin. Der Clown, Dichter, Choreograf, Schauspieler und Regisseur Daniele Finzi Pasca fühlt sich seinem heimatlichen Viertel in Lugano stark verbunden. Auch wenn er sich als «Nomadenpflanze» bezeichnet.
- Hier finden Sie unseren Kulturtipp.
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