Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Coronavirus-Krise: Die Schweiz versetzt sich in einen zweiten Lockdown. Unter anderem werden Restaurants bis am 22. Januar geschlossen.
Herzliche Grüsse aus Bern, und bleiben Sie gesund
Keine Restaurantbesuche mehr: Der Bundesrat verfügt ab 22. Dezember erneut einen teilweisen Lockdown.
«Die Situation ist nach wie vor kritisch», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga heute an einer Medienkonferenz in Bern. «Der Bundesrat ist sich einig, dass es zusätzliche Massnahmen braucht. Unser Land ist stark, wenn wir gemeinsam handeln. Es braucht jetzt die ganze Schweiz«, so Sommaruga.
Im Detail: Geschlossen werden Restaurants, Sportbetriebe, Museen, Kinos, Bibliotheken, Casinos, botanische Gärten und Zoos sowie andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die bisher noch offen oder wieder geöffnet waren. Die Massnahmen gelten bis 22. Januar.
Einkaufsläden bleiben geöffnet, aber mit Beschränkung der Anzahl Kundinnen und Kunden. Skigebiete dürfen vorerst offen bleiben. Aber auch dort müssen die Restaurants geschlossen bleiben. Gesundheitsminister Alain Berset gab allerdings zu bedenken, dass die Intensivstationen der Spitäler voll seien.
- Mehr zur Corona-Pandemie in der Schweiz: Corona-Krise: Die Situation in der Schweiz.
- Gemäss Berichten in verschiedenen Medien, darunter auch im Gratisblatt 20 MinutenExterner Link, soll die Schweiz einen ersten Covid-Impfstoff noch im Dezember zulassen.
- Hier haben wir die Corona-Krise für Sie grafisch dargestellt.
- Hier die neusten Meldungen und Berichte von SRF News zum Thema CoronavirusExterner Link.
- Offizielle Informationen über das neue CoronavirusExterner Link gibt’s auf der Website des Bundesamts für Gesundheit (BAG).
- Eine weltweite Übersicht bietet diese Karte der Johns Hopkins UniversitätExterner Link.
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Diese Auslandschweizerin hatte grosses Glück: Myriam Gottraux überlebte einen Terroranschlag in Paris.
Es ist der 13. November 2015. Myriam Gottraux sitzt auf der Terrasse des Bistros «Belle Équipe» in Paris. Da durchschlägt eine Gewehrkugel ihren rechten Arm. An jenem Abend bringen Attentäter zwischen dem Stade de France, den Restaurants und Bars sowie dem Auditorium der Konzerthalle Bataclan insgesamt 130 Menschen um.
Zum Glück wird ihr Partner nicht verletzt und kann ihr helfen, dem Blutbad zu entkommen. Doch für sie beginnt das Leiden erst: Wegen ihren Verletzungen verliert die Osteopathin alle ihre Einkommensquellen. Denn die Schweiz bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern, die im Ausland Gewalttaten erlitten, keine Entschädigung.
Nun hat Gottraux ein Buch über ihren Leidensweg geschrieben: Augenblicke der Ewigkeit – Opfer von Terrorismus und Gleichgültigkeit. Meine Kollegin Patricia Islas hat mit der Autorin gesprochen. Diese fordert, dass die Politik eine Rechtsgrundlage schafft, um von Anschlägen im Ausland betroffenen Schweizerinnen und Schweizern substanzielle Hilfe zu bieten.
- Das ganze Interview lesen Sie im Artikel von Patricia.
- Warum die staatliche Opferhilfe territorial geregelt ist und für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer nicht zuständig ist, hat Sibilla Bondolfi bereits 2018 beschrieben.
Heute für Sie: Unser Fensterchen Nummer 18 im Adventskalender.
Der Kanton Aargau wird nicht nur landschaftlich unterschätzt, auch kulturell hat er überraschend viel zu bieten. Darunter eine herausragende Stimme, die so gar nicht nach Schweiz klingt.
Er gilt als der Schweizer «Prince» und stand mit seiner Band schon als Vorgruppe von Destiny’s Child (Beyoncé) oder bei US-Superstar Lionel Richie auf der Bühne: Jan Dettwyler. Nie gehört? Öffnen Sie unser heutiges Fensterchen und entdecken Sie, welcher bekannte Schweizer Künstler sich dahinter versteckt!
Dieses Jahr widmen wir unseren Adventskalender der Schweizer Kunst- und Kulturszene. Aufgrund der Coronakrise litt sie heuer besonders – auf diese Weise wollen wir den Künstlerinnen und Künstlern unseren Tribut zollen.
- Öffnen Sie das Türchen Nummer 17 und lernen Sie den Aargauer Seven kennen.
- Eine Soundprobe gefällig? Auf Sevens WebsiteExterner Link werden Sie fündig.
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Zum Dessert ein kurzer Rückblick auf die vergangene Woche bei swissinfo.ch.
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