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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Ist die E-ID ein Pass oder nicht? Wir haben Interviews mit der Pro- und Contra-Seite der Vorlage geführt, die am 7. März an die Urne kommt. Es geht – wieder einmal – ums Prinzip.

Herzliche Grüsse aus dem Home-Office

Fingerabdruck
© Keystone / Christian Beutler

Wie soll die elektronische Identität (E-ID) aussehen? Am 7. März geht es um prinzipielle Fragen.

Ist es nun ein Pass, oder nicht? Die Debatte um die Einführung der E-ID drehte sich zeitweise um eine scheinbar irrelevante Frage. Denn dass man mit der E-ID nicht reisen kann, ist allen klar.

Dass es sich aber auch um mehr, als um ein blosses Login zum online Einkaufen handelt, wissen auch alle. Die Frage ist: Was wird künftig aus der E-ID werden? Und: Welche Rolle sollen private Firmen dabei spielen?

Ich habe mit beiden Seiten der Vorlage gesprochen. André Golliez hat das neue Gesetz geprägt und sagt: Der Staat behält die Hoheit über die Daten, der Schutz sei garantiert. Sibel Arslan bekämpft es per Referendum und glaubt: Es handelt sich um einen Dammbruch, so werde der Staat künftig hoheitliche Rechte an Unternehmen abgeben.

Geschäft
Petra Orosz

Noch sicherlich bis Ende Februar, wahrscheinlich sogar länger, bleiben die Massnahmen gegen die Pandemie bestehen. Der Widerstand dagegen wächst.

Ob man mit den bundesrätlichen Massnahmen einverstanden ist oder nicht: Die betroffenen Branchen brauchen eine Perspektive, wann sie wieder arbeiten können. Oder zumindest wissen, dass sie entschädigt werden, wenn sie noch lange geschlossen bleiben müssen.

«Mit zunehmender Dauer von Zwangsmassnahmen nimmt die Wirkung ab», analysiert die Neue Zürcher Zeitung. Umso mehr spricht sich der Gewerbeverband dafür aus, tragfähige Lösungen zu finden. Denn man könne auch eine partielle Öffnung andenken, die politisch und gesundheitlich akzeptabel sei.

Ein Jungfreisinniger aus Zürich hat derweil mit einer Online-Petition innerhalb von zwei Wochen 100’000 Unterschriften gesammelt. «Stoppt den Lockdown» heisst sie. Und auch wenn ihre Chance gering sind, zeigt doch die Mobilisierung, dass der Überdruss in der Bevölkerung da ist.

Lazarett
Keystone / Str

Kann man aus der Vergangenheit lernen? Ein Blick zurück – als die Spanische Grippe in der Schweiz wütete – würde sich lohnen.

Über die Corona-Krise ist schon einiges geschrieben worden, manches davon kann man sich sparen. Aber folgenden Beitrag über das Wüten der Spanischen Grippe im Kanton Bern in den Jahren 1918/19 würde ich Ihnen ans Herz legen.

Ein Forschungsteam hat nämlich interessante Parallelen gefunden: Regierung und Behörden haben bei beiden Pandemien (bisher) fast gleich reagiert. Zunächst mit harten Massnahmen, dann Lockerungen. Und dann wieder mit strengeren Massnahmen, als die Zahlen nach oben schossen.

Und wie jetzt war es damals vor allem die zweite Welle, die heftig einschlug. Die Schweiz hat zudem mit ihrem Föderalismus ein weiteres Problem: Entscheidungsträger sind näher an den Leuten und scheuen sich, unbeliebte Massnahmen zu ergreifen. Das ist zwar verständlich. Aber wohin es führt, wissen wir jetzt.

Familie Arnold
ZVG

Zwei Geschichten, zwei Empfehlungen: Das las die Community von swissinfo.ch gerne.

Was macht eine gute Geschichte aus? Wir als Journalisten stellen uns diese Frage natürlich immer wieder aufs Neue. Das Leserinteresse ist ein Indikator. An dieser Stelle darum zwei Beiträge, die besonders auffielen:

Und da kann ich Ihnen die besondere Geschichte der Familie Arnold empfehlen: Mit ihrem Camper befanden sie sich im Süden Senegals, als die Pandemie auch in Westafrika ausbrach und alle Grenzen dichtgemacht wurden. Andere würden verzweifeln. Die Familie Arnold hingegen baute sich ein Haus und machte es sich gemütlich!

Weniger erheiternd – aber für Schweizerinnen und Schweiz im Ausland wichtig – ist die Frage der Impfung: Wer zurück in die Schweiz reist, aber hier nicht angemeldet ist, hat es im Moment schwer. Wir haben für Sie die Situation zusammengefasst.

  • Das Porträt meiner Kollegin Melanie Eichenberger über die Familie Arnold finden Sie hier.
  • Hier finden Sie den zweiten Artikel von Melanie: Über das Impfen der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Swissinfo Redaktion

Wo werden Auslandschweizer, die in die Schweiz kommen, geimpft werden?

Wir sind dieser Frage nachgegangen:  Zum Artikel Die Schweiz impft – aber was ist mit der Fünften Schweiz?

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