Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer
Wenn man reich ist, kann man fast alles kaufen – auch eine Schweizer Aufenthaltsbewilligung. Ärgert Sie das?
Herzliche Grüsse
Immer mehr Chinesinnen und Chinesen ziehen mit einem «goldenen Visum» in die Schweiz. Sie sind genug reich, um von einer Ausnahmeregelung zu profitieren.
Die Kantone können Aufenthaltsbewilligungen erteilen, wenn es um «erhebliche kantonale fiskalische Interessen geht«. Sprich: Wer genug reich ist, darf kommen.
Pro Jahr ziehen auf diesem Weg konstant rund 40 bis 50 Personen in die Schweiz. Am meisten in die Kantone Genf, Tessin, Waadt, Zug und Bern.
Früher waren es vor allem reiche Russen, die mit Sonderbewilligung in die Schweiz zogen. Seit vier Jahren stehen nun Chinesen an erster Stelle der Statistik.
- Der Artikel im Tages-AnzeigerExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Ultrareiche bekommen in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung.
Jugendliche sorgen in der Schweiz für Polizei-Einsätze. Die Stimmung ist wegen der Corona-Pandemie angespannt.
Meine Kollegin Kaoru Uda hat mit einer Expertin von Pro Juventute gesprochen: «Die Belastung für Kinder und Jugendliche wegen der Pandemie ist gross», sagt Lulzana Musliu.
Die Anfragen an das Sorgentelefon der Pro Juventute haben gegenüber der Vorjahresperiode um 40% zugenommen.
Laut einer Studie der Universität Basel leiden Jugendliche im Vergleich zu anderen Altersgruppen überdurchschnittlich an depressiven Symptomen während der Corona-Krise. Auch die Arbeitslosigkeit stieg bei Jugendlichen stärker.
- Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
- Aus unserem Archiv: So geht es unseren Leserinnen und Lesern während der Pandemie.
- Der Tages-Anzeiger berichtet über Lehrlinge und Corona Externer Link(Paywall).
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Viele möchten auch nach der Pandemie im Homeoffice arbeiten. Das könnte aber in einem bösen Erwachen enden, schreibt die NZZ.
Was bequem zu Hause getan werden kann, lässt sich oft billiger auch im Ausland erledigen. Homeoffice könne so zum Bumerang werden, kommentiert ein NZZ-Journalist.
Mancher Arbeitgeber dürfte schon bald folgende Überlegung anstellen: Wenn es bloss Internet und Computer braucht, lässt sich die Arbeit auch aus der Ukraine oder den Philippinen ausführen.
Damit lassen sich Lohnkosten und Büroflächen sparen. «Vielen Heimarbeitern könnte daher ein böses Erwachen drohen», so die NZZ.
- Der Artikel in der NZZExterner Link (Paywall).
- MiaEngiadina verschickte gestern einen Newsletter zum Thema Arbeiten in den BergenExterner Link.
- Aus unserem Archiv: Wer die Kosten für Homeoffice trägt, ist umstritten; Überwachung im Homeoffice: Wenn die Vorgesetzten zu Spionen werden; Dank Digitalisierung in den Bergen leben und arbeitenExterner Link.
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Ich habe es gestern bereits erwähnt: In Neuseeland findet jedes Jahr ein Schweizer Schwingfest statt. Heute berichtet die NZZ.
Kurz vor einem lokalen Lockdown fand in der Region Taranaki im Westen der Nordinsel das jährliche Schwingfest mit «Swiss Picnic» des Auslandschweizer-Vereins statt.
250 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer besuchten den Anlass auf dem klubeigenen Areal im Dörfchen Kaponga.
Sieger wurde der 32-jährige Erwin Hebler, Sohn eines ausgewanderten Luzerner Ehepaars und in Neuseeland geboren.
- Der Artikel in der NZZExterner Link (Paywall).
- Aus unserem Archiv: Der portugiesische Koloss, der Schwingerkönig werden will.
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