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Transplantation

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Haben Sie mit Ihren Angehörigen darüber gesprochen, ob Sie im Falle eines Hirntodes Ihre Organe spenden wollen? Das könnte in der Schweiz bald wichtiger sein denn je.

Herzliche Grüsse

Organtransplantation
Keystone / Leandre Duggan

Zukünftig soll jede Person Organe spenden, die nicht zu Lebzeiten ausdrücklich Nein gesagt hat.

In der Schweiz fehlt es an gespendeten Organen. Rund 1500 Menschen warten aktuell auf eine Organtransplantation, und die Liste wird immer länger.

Am 15. Mai stimmen wir in der Schweiz über eine Änderung des Transplantationsgesetzes ab, die alle erwachsenen Personen im Falle eines Hirntodes zu potentiellen Organspender:innen machen will.

Die Regierung erhofft sich von dieser so genannten Widerspruchslösung mehr Spendeorgane. Derzeit müssen die Bürger:innen vor ihrem Tod ausdrücklich der Organspende zustimmen.

Gasherd
© Keystone / Christian Beutler

Laut dem Blick droht der Schweiz wegen möglichem Embargo ein Gas-Fiasko.

Nach den mutmasslichen Kriegsverbrechen in Butscha diskutieren die EU-Staaten ernsthaft über ein Gas-Embargo. Das wäre für die Schweiz ein echtes Problem, zitiert der Blick einen Energieexperten.

Laut einer Analyse von SRF hingegen wäre der Verzicht auf russisches Gas möglich – wenn auch teuer. Die Schweiz sei ein bisschen weniger abhängig vom russischen Gas als die EU, aber auch hier seien die Mengen substanziell.

Die Folgen wären deutlich spürbar, zitiert 20 Minuten den Investment-Chef von Raiffeisen. Gas brauche es nicht nur zum Heizen, sondern auch in der Industrie.

Mann
Keystone / Guillaume Horcajuelo

Ein französischer Filmstar sorgt mit angeblichem Wunsch nach Sterbehilfe für Verwirrung.

Gestern berichtete ich Ihnen von der französischen Sterbehilfe-Aktivistin, die das Alter als unzumutbar empfand und ihr Leben selbst beendete. Heute wurde vermeldet, dass der französische Filmstar Alain Delon (86) Sterbehilfe in der Schweiz in Anspruch nehmen wolle.

Delon soll nach mehreren Schlaganfällen körperlich eingeschränkt sein, berichtet der Blick. Zudem mache ihm der Tod seiner Ex-Frau zu schaffen, die vergangenes Jahr an Bauchspeicheldrüsenkrebs starb und wegen der Gesetzeslage in Frankreich keine Sterbehilfe in Anspruch nehmen konnte.

Für Delon ist dies kein Problem, denn er lebt in der Schweiz und besitzt sogar die Schweizer Staatsbürgerschaft. Nach einigen Stunden relativierte der Blick die Meldung: Offenbar handelte es sich bei Delons Äusserungen nicht um eine konkrete Ankündigung, sondern um allgemeine Überlegungen zum Thema Sterbehilfe.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Kaoru Uda

Inwieweit sollte die Beihilfe zum Suizid für Menschen, die ihr Leben beenden wollen, legal möglich sein?

Die Schweiz hat die Sterbehilfe in den 1940er-Jahren legalisiert. Über 1000 Schwerstkranke oder Behinderte beenden hier jedes Jahr ihr Leben.

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Mann hält ein Plakat
Keystone / Marcel Bieri

Die PR-Kosten des Bundes sind um 50 Prozent gestiegen, berichtet der Tages Anzeiger.

Von Informationskampagnen über das Abstimmungsbüchlein bis hin zu Medienauskünften: Die Ausgaben des Bundes für Öffentlichkeitsarbeit steigen seit vier Jahren.

Mit 118,8 Millionen Franken wurde vergangenes Jahr erneut ein Rekord gebrochen, wie aus dem Bericht zur Staatsrechnung 2021 hervorgeht.

Die Zunahme um 13,3 Millionen Franken oder 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr hat mit der Corona-Pandemie zu tun. Das Bundesamt für Gesundheit war stark gefordert.

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