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Zwei Ärzte

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Da mein Vater als Medizinethiker arbeitete, war die Organspende früh ein Thema bei uns zuhause. Aus unseren Diskussionen kristallisierte sich heraus: Im Idealfall würden sich alle Menschen zu Lebzeiten dazu äussern, ob sie ihre Organe spenden wollen oder nicht. Ein entsprechender Vermerk in der Krankenkassenkarte, Pass oder Fahrausweis wäre nicht so schwer – oder doch?

Herzliche Grüsse

Spenderausweis
© Keystone / Christian Beutler

Es gäbe ein ethischeres Modell zur Organspende, aber es kommt nicht zur Abstimmung.

Am 15. Mai stimmt die Schweiz darüber ab, ob einer hirntoten Person Organe entnommen werden dürfen, wenn sie nicht zu Lebzeiten ausdrücklich Nein dazu gesagt hat. Man spricht von Widerspruchslösung.

Aktuell dürfen in der Schweiz einer Person nur Organe entnommen werden, wenn sie zu Lebzeiten einer Spende zugestimmt hat (so genannte Zustimmungslösung).

Eigentlich gäbe es eine dritte Lösung, die von der Nationalen Ethikkommission favorisiert wird: Jede Person soll an geeigneter Stelle – etwa im Fahrausweis – angeben, ob ihr Organe entnommen werden dürfen oder nicht (Erklärungslösung). Regierung und Parlament verwarfen jedoch diese Variante.

  • Den ganzen Artikel finden Sie auf swissinfo.ch.
  • Unser Fokus zu den kommenden Abstimmungen.
Irène Kälin
© Keystone / Peter Klaunzer

Eine Schweizer Delegation ist nach Kiew gereist.

Die Schweizer Parlamentspräsidentin Irène Kälin ist mit einer kleinen Delegation des Nationalrats auf Einladung des ukrainischen Parlamentspräsidenten nach Kiew gereist, um sich über die Lage vor Ort zu informieren.

Die Schweizer Delegation wird voraussichtlich die befreiten Städte Butscha und Irpin besuchen, wo die russische Armee mutmasslich Kriegsverbrechen beging und nach ihrem Abzug ermordete Zivilisten auf den Strassen gefunden wurden.

Laut einem Artikel des Blick droht das russische Verteidigungsministerium mit Angriffen auf westliche Politiker:innen, die in die Ukraine reisen. Es sei für Russland «nicht unbedingt ein Problem», sollten diese bei Angriffen anwesend sein, so der Verteidigungsminister. Kälins Reise sei gefährlich, befindet auch die NZZ, die noch aus anderen Gründen über den Besuch stänkert.

Schafe
© Keystone / Ti-press

Erzürnte Bauern deponieren Schafskadaver vor Regierungssitz.

Tessiner Bauern haben am Dienstag aus Protest gegen den Wolf zehn tote Schafe vor dem Regierungsgebäude in Bellinzona abgelegt.

Die Landwirte fordern griffigere Massnahmen gegen Wolfsattacken. Die abgelegten Tiere sind vermutlich von einem Wolf im Vallemaggia gerissen worden.

Der Wolf könnte auch im Kanton Zürich heimisch werden, meinte der Tages-Anzeiger kürzlich ungerührt. Das Tössstockgebiet oder der Albis wären geeignete Habitate.

Dorf
Keystone / Felix Kästle

So lebt es sich in einer deutschen Exklave in der Schweiz.

Den Lohn in Schweizer Franken erhalten und Steuern in Euro bezahlen? Die Aufwertung des Schweizer Frankens stellt viele Einwohner:innen von Büsingen am Hochrhein vor Probleme.

Die deutsche Gemeinde ist vollständig von der Schweiz umgeben. Büsingen und das italienische Campione d’Italia sind die einzigen zwei Exklaven in der Schweiz.

Im Jahr 1918 votierten in einer Volksabstimmung 96% für den Anschluss an die Schweizerische Eidgenossenschaft. Doch die Schweiz lehnte ab. Auch spätere Anschlussbemühungen blieben erfolglos.

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